| UVP | 9.695 € | |
| Baujahr | von 2020 bis 2026~ | |
| UVP | 19.249 € | |
| Baujahr | von 2025 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Gentlemen-Motor mit Leistung, Charakter und allem sonst
- angerauhter 4-Zylinder Sound
- gute Serienausstattung
- sehr gute Bremsen mit Kurven-ABS
- ausgewogenes Fahrverhalten
- verbesserungswürdige App
- eingeschränkter Soziuskomfort
- Wahnsinns-Ausstattung
- strammer Motor
- Sound von fauchend bis schreiend
- sehr gutes semiaktives Fahrwerk
- einzigartige Innovationen wie z.B. Matrix-LED Licht
- absolut tourentauglich, Kofferset inklusive
- Automatik-Modus mit Schwächen
- technische Möglichkeiten dürften einige Biker überfordern
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 213 | kg |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.455 | mm |
| Sitzhöhe: | 830 | mm |
| Höhe | 1.080 | mm |
| Gewicht | 232 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-860 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder | |
| Hubraum | 948 | ccm |
| Hub | 56 | mm |
| Bohrung | 73 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | 3-Zylinder Reihe, Viertakt | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 124 PS bei 9.500 U/Min | |
| Drehmoment | 97 NM bei 7.700 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 240 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 354 | km |
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 218 | km/h |
| Tankinhalt | 19 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 380 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | 41mm Upside-Down-Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17 | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 250 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe, Einkolben-Schwimmsattelbremse ( Ø 267 mm) | |
Fazit
Wow, was für ein Auftritt! Die neue Z900 ist tatsächlich noch besser geworden, vor allem in Sachen technische Helferlein. Die Umstellung auf Euro5+ hat zum Glück nichts an der Performance dieses strammen Streetfighters geändert. Der seidige Motor ist immer noch der Star der Z900, aber auch Fahrwerk, Bremsen und Bedienung überzeugen. Okay, die App ist eine Zumutung, aber daran kann Kawasaki ja per Update noch arbeiten. Dem Fahrspaß mit der Z900 tut das zum Glück keinen Abbruch. Unbedingt ausprobieren!Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dort in Sankt Michaelisdonn steht die Z900 mit dem Performance-Paket für Probefahrten zur Verfügung. Außerdem könnt Ihr Euch vor Ort eine 70 kw Variante und natürlich auch eine SE ansehen.
Fazit
Die neue Tracer 9 GT+ setzt das fort, was Yamaha mit dieser Maschine 2023 gestartet hat: Sie ist ein Feuerwerk an technischen Innovationen und richtet sich an all diejenigen, die a) alles haben wollen und b) gerne an ihrer Maschine herumspielen. Das ist einerseits schon sehr beeindruckend, aber sicherlich nichts für alle Biker. Man muss schon etwas Zeit mitbringen, wenn man alle Optionen der Tracer 9 GT+ nutzen und verstehen möchte. Die Bedienung ist aber trotzdem gut gelungen und auch in Sachen Motor, Fahrwerk, Bremsen etc. setzt die Yamaha Tracer 9 GT+ Maßstäbe. Das alles hat natürlich seinen Preis, den die Fans solcher Maschinen aber vermutlich gerne zahlen. Ganz oben wird die Luft halt dünne...Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser in Haseldorf für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht die neue Tracer 9 GT+ als Vorführer und freut sich auf Probefahrer. Die Strecken rund um Haseldorf eignen sich perfekt für eine ausgiebige Proberunde, also auf gehts zu Motorrad Ruser. Dort gibt es übrigens auch Vorführer bzw. Motorräder von KTM und neuerdings auch von Kawasaki.
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Kawasaki Z 900 vs Yamaha Tracer 9 GT Plus: Vergleich & Unterschiede
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich auftreten, lohnt sich ein genauer Blick: Die Kawasaki Z 900 steht für einen agilen, direkten und alltagstauglichen Fahrstil. Die Yamaha Tracer 9 GT Plus dagegen ist klar auf Touren ausgelegt – mit Komfort, Elektronik und einem Setup, das lange Strecken deutlich entspannter machen soll. Im Vergleich zeigt sich schnell: Es geht weniger um „besser oder schlechter“, sondern darum, welche Art von Fahren im Vordergrund steht.
Grundcharakter: Direktheit vs. Tourenfokus
Die Kawasaki Z 900 wirkt wie ein Motorrad, das man gern „einfach nimmt“: kurze Wege, zügige Landstraßen, spontane Ausfahrten. Der Fokus liegt auf einem lebendigen Ansprechverhalten und einem Fahrgefühl, das schnell Vertrauen aufbaut. Wer gern dynamisch fährt und dabei nicht ständig an Komfort-Features denken möchte, findet hier eine sehr stimmige Basis.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen stärker auf das Gesamterlebnis ausgelegt. Das Motorrad fühlt sich von der ersten Minute an wie eine Maschine, die auch nach vielen Stunden noch „mitmacht“. Der Tourenanspruch zeigt sich nicht nur im Komfort, sondern auch in der Art, wie das Motorrad mit wechselnden Bedingungen umgeht – von Stadtverkehr bis zur Autobahn.
Motor & Fahrgefühl: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im Vergleich der beiden Modelle zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Naked- und Touren-Konzepten: Die Kawasaki Z 900 spielt ihre Stärken vor allem beim schnellen Wechsel zwischen Beschleunigen, Schalten und zügigem Vorankommen aus. Das Motorrad wirkt dabei leichtfüßig und lädt dazu ein, die Gänge sportlich zu nutzen. Die Leistungsentfaltung passt besonders gut zu Fahrten, bei denen man öfter „kurz Gas gibt“ und die Strecke aktiv gestaltet.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus setzt stärker auf gleichmäßigen Vortrieb und souveräne Durchzugskraft. Gerade bei längeren Etappen ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt ruhig in der Linie, reagiert berechenbar und unterstützt entspanntes Fahren. Wer häufig weite Strecken fährt oder einfach weniger „arbeiten“ möchte, profitiert von diesem tourentauglichen Charakter.
Ergonomie & Sitzposition: Wer sitzt wie?
Die Kawasaki Z 900 bietet eine Sitzposition, die sportlich genug ist, um dynamisch zu fahren, aber gleichzeitig alltagstauglich bleibt. Das macht sie interessant für Fahrer, die nicht nur Touren planen, sondern auch im Alltag flexibel unterwegs sind. Die Haltung unterstützt ein aktives Fahren, bei dem man das Motorrad spürt und es gern in die Kurve nimmt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist deutlich mehr auf Komfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt weniger „knapp“ und mehr auf Langstrecke abgestimmt. Dazu kommt, dass die Tracer als Tourer-Konzept meist auch den Wind- und Wetterschutz stärker berücksichtigt. Das Ergebnis: weniger Ermüdung bei langen Fahrten und ein entspannteres Gefühl, wenn die Strecke länger wird.
Windschutz & Alltag: Stadt, Landstraße, Autobahn
Hier trennt sich die Spreu schnell: Die Kawasaki Z 900 ist als Naked Bike naturgemäß stärker dem Fahrtwind ausgesetzt. Das ist nicht automatisch ein Nachteil – im Gegenteil: Für kurze bis mittlere Strecken und für Fahrten, bei denen man den direkten Kontakt zur Umgebung mag, passt das sehr gut. Wer aber häufiger Autobahn fährt oder bei wechselhaftem Wetter unterwegs ist, merkt den Unterschied.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Tourer-Vorteile besonders auf längeren Strecken aus. Der Windschutz und das insgesamt „reiseorientierte“ Setup sorgen dafür, dass sich die Fahrt weniger anfühlt wie ein Kampf gegen Wetter und Tempo. Das macht sie attraktiv für Menschen, die regelmäßig weiter weg fahren – oder einfach gern ohne Stress ankommen.
Elektronik & Assistenz: Unterstützung im richtigen Moment
Im Vergleich der beiden Modelle wird deutlich, wie stark die Yamaha Tracer 9 GT Plus auf moderne Elektronik setzt. Gerade bei wechselnden Bedingungen kann das helfen, das Motorrad leichter kontrollierbar zu machen und das Fahrgefühl zu stabilisieren. Das ist besonders dann wertvoll, wenn man nicht immer „nur sportlich“ unterwegs ist, sondern auch im Alltag oder bei weniger perfekten Straßenverhältnissen fährt.
Die Kawasaki Z 900 wirkt dagegen eher als Motorrad, das den Fahrer in den Mittelpunkt stellt. Das bedeutet nicht, dass sie „weniger kann“, aber der Schwerpunkt liegt spürbar auf dem direkten Fahrgefühl. Wer Elektronik als Werkzeug nutzt, aber nicht ständig im Vordergrund haben möchte, wird mit der Z 900 schnell warm.
Fahrwerk & Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Bei der Kawasaki Z 900 steht die Agilität im Vordergrund. Das Motorrad lässt sich spürbar handlich bewegen und unterstützt ein dynamisches Kurvenfahren. In der Praxis heißt das: Auf kurvigen Strecken fühlt sich die Z 900 oft „wach“ an – als würde sie die Linie gern mitmachen, sobald man sie anstößt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist stärker auf Stabilität und Komfort ausgelegt. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, auch bei längeren Fahrten oder bei unterschiedlichen Belägen ruhig zu bleiben. Gerade wenn die Strecke nicht nur aus perfekten Kurven besteht, sondern auch aus Autobahnabschnitten, Kopfsteinpflaster oder wechselnden Straßenqualitäten, zeigt sich der Tourenansatz als Vorteil.
Komfort & Ausstattung: Was man wirklich merkt
Die Kawasaki Z 900 punktet vor allem durch ihr unkompliziertes Konzept. Sie wirkt wie ein Motorrad, das schnell startklar ist und sich nicht „aufdrängt“. Das ist ideal, wenn das Motorrad vor allem für Fahrspaß gedacht ist – und wenn man Wert darauf legt, dass sich die Maschine nicht zu sehr nach „Reisegerät“ anfühlt.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus ist dagegen ein Paket aus Komfort, Funktion und Reise-Logik. Das merkt man besonders dann, wenn man Gepäck mitnimmt, längere Strecken fährt oder einfach weniger „nacharbeiten“ möchte, weil das Motorrad den Alltag angenehmer macht. Die Ausstattung zielt darauf ab, dass die Fahrt insgesamt runder wird – nicht nur der Motor oder die Kurve.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Kawasaki Z 900 – Stärken
- Direktes, lebendiges Fahrgefühl für dynamische Ausfahrten
- Agilität und handliche Bewegung in kurvigen Abschnitten
- Unkompliziertes Naked-Konzept für Stadt und Feierabend
Kawasaki Z 900 – Schwächen
- Weniger Wind- und Wetterschutz auf langen Autobahnstrecken
- Tourenkomfort ist nicht der Hauptfokus des Naked-Ansatzes
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Stärken
- Tourenkomfort für lange Strecken und entspanntes Fahren
- Stabilität und ruhiges Gesamtgefühl bei höheren Geschwindigkeiten
- Elektronik-Unterstützung für mehr Sicherheit und Alltagstauglichkeit
Yamaha Tracer 9 GT Plus – Schwächen
- Tourenfokus kann sich im reinen Stadt- oder „kurz und sportlich“-Einsatz weniger leichtfüßig anfühlen
- Komplexere Ausstattung bedeutet mehr „Systemdenken“ als bei einem Naked Bike
Für wen passt welches Motorrad?
Die Kawasaki Z 900 ist besonders passend für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das vor allem Spaß im Alltag macht: kurze Strecken, spontane Runden, Landstraße mit sportlichem Anspruch. Wer die direkte Verbindung zur Straße mag und nicht zwingend auf maximalen Windschutz oder Tourenkomfort setzt, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus richtet sich an Menschen, die regelmäßig weitere Strecken fahren oder das Motorrad als Reisebegleiter sehen. Wer Wert auf Komfort, ruhiges Langstreckenverhalten und moderne Elektronik legt, findet in der Tracer 9 GT Plus den klaren Vorteil: Sie nimmt dem Fahrer auf langen Etappen spürbar Arbeit ab und macht Ankommen angenehmer.
Fazit:
Die Kawasaki Z 900 ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf direktem Fahrgefühl, Agilität und unkompliziertem Spaß liegt. Sie passt besonders gut für Stadt, Feierabend und kurvige Strecken, bei denen man das Motorrad aktiv bewegt und den Naked-Charakter genießt. Wer weniger Wert auf Windschutz und maximale Tourenentspannung legt, wird mit der Z 900 schnell das richtige Gefühl finden.
Die Yamaha Tracer 9 GT Plus spielt ihre Stärken aus, sobald Langstrecke, Komfort und Elektronik-Unterstützung wichtiger werden. Auf Autobahnabschnitten, bei wechselnden Bedingungen und bei Fahrten, die sich über viele Stunden ziehen, wirkt die Tracer deutlich reiseorientierter. Wer ein Motorrad sucht, das nicht nur schnell ist, sondern vor allem ermüdungsarm und souverän durch den Tag bringt, trifft mit der Tracer 9 GT Plus die passendere Entscheidung.