UVP 16.449 €
Baujahr von 2019 bis 2024
UVP 16.280 €
Baujahr von 2014 bis 2026~
UVP 12.490 €
Baujahr von 2024 bis 2026~
UVP 15.490 €
Baujahr von 2022 bis 2026~
UVP 13.969 €
Baujahr von 2015 bis 2026~
UVP 9.695 €
Baujahr von 2020 bis 2026~
Das kernige Power-Bike von Yamaha entpuppt sich im Test als Spaß-Granate
Weiter zum Testbericht
Leistung UND Kontrolle: Das Power-Naked von BMW zeigt, wie es geht.
Weiter zum Testbericht
Braucht man da überhaupt noch die 1390 Super Duke R?
Weiter zum Testbericht
Was macht das neue Nakedbike aus Bologna besser als sein Vorgänger?
Weiter zum Testbericht
Was ist neu an der 2025er GSX-S 1000?
Weiter zum Testbericht
Was kann der neue Streetfighter von Kawasaki?
Weiter zum Testbericht

Pro und Kontra

Pro:
  • Bums ohne Ende
  • Agiles Fahrverhalten
  • technisch (endlich) gut ausgestattet
  • gute Bremsen
  • schon in Serie alles an Bord -> fairer Preis
Kontra:
  • Fahrmodus nur im Stand änderbar
  • etwas seltsame Bedienung
  • Kupplung nicht in Reichweite einstellbar und etwas schwergängig
  • keine Handy-Connectivity
Pro:
  • Leistung satt ...
  • .. aber trotzdem gut kontrollierbar
  • wertige Verarbeitung
  • cooler Sound
Kontra:
  • Soziusbetrieb nur für Notfälle
  • Sitzposition für einige Personen vermutlich zu sportlich
Pro:
  • Motor mit Kraft ohne Ende
  • schön brabbeliger Sound
  • präzises Fahrwerk
  • logisch aufgebautes Bedienkonzept
  • technisch sehr gut ausgestattet
Kontra:
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
  • ambitionierter Preis
  • Bremse benötigt etwas Kraft
Pro:
  • Optik
  • Sound
  • Motor
  • Ausstattung
  • Auftritt
  • Coolness-Faktor
Kontra:
  • eingeschränkter Soziuskomfort
  • enger Kniewinkel
  • USB und Heizgriffe nur gegen Aufpreis
Pro:
  • kräftiger, elastischer Motor
  • toller 4-Zylinder-Sound
  • agiles, wendiges Fahrwerk
  • einfache Bedienung
Kontra:
  • keine Navigation im Display möglich
  • außer Display keine Updates
Pro:
  • Gentlemen-Motor mit Leistung, Charakter und allem sonst
  • angerauhter 4-Zylinder Sound
  • gute Serienausstattung
  • sehr gute Bremsen mit Kurven-ABS
  • ausgewogenes Fahrverhalten
Kontra:
  • verbesserungswürdige App
  • eingeschränkter Soziuskomfort

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.405mm
Länge2.100mm
Radstand1.405mm
Sitzhöhe: 835 mm
Höhe1.165mm
Gewicht199kg
Radstand1.450mm
Länge2.090mm
Radstand1.450mm
Sitzhöhe: 814-830 mm
Höhe1.115mm
Gewicht190kg
Radstand1.476mm
Länge2.090mm
Radstand1.476mm
Sitzhöhe: 825 mm
Höhe1.128mm
Gewicht189kg
Radstand1.493mm
Länge2.085mm
Radstand1.493mm
Sitzhöhe: 838 mm
Höhe1.130mm
Gewicht214kg
Radstand1.460mm
Länge2.115mm
Radstand1.460mm
Sitzhöhe: 810 mm
Höhe1.080mm
Gewicht213kg
Radstand1.455mm
Länge2.070mm
Radstand1.455mm
Sitzhöhe: 830 mm
Höhe1.080mm

Motor

Motor-BauartReihe
Hubraum998ccm
Hub51mm
Bohrung79mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihenvierzylinder 4-Takt
Hubraum999ccm
Hub50mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-Bauart2-Zylinder, 4-Takt, Reihenmotor
Hubraum947ccm
Hub70mm
Bohrung92mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartV2
Hubraum890ccm
Hub62mm
Bohrung96mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartReihe 4-Takt
Hubraum999ccm
Hub59mm
Bohrung73mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartFlüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenvierzylinder
Hubraum948ccm
Hub56mm
Bohrung73mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung166 PS bei 11.500 U/Min
Drehmoment112 NM bei 9.000 U/Min
Höchstgeschw.249km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch7l pro 100km
Reichweite249km
Leistung165 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment114 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.261km/h
Tankinhalt16Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite266km
Leistung123 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment103 NM bei 6.750 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite315km
Leistung120 PS bei 10.750 U/Min
Drehmoment93 NM bei 8.250 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt15Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite283km
Leistung152 PS bei 11.000 U/Min
Drehmoment106 NM bei 9.250 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt19Liter
Verbrauch6l pro 100km
Reichweite311km
Leistung124 PS bei 9.500 U/Min
Drehmoment97 NM bei 7.700 U/Min
Höchstgeschw.240km/h
Tankinhalt17Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite354km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUSD 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenÜber Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 120)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70 ZR17
Reifen hinten190/55 ZR17
RahmenbauartAluminiumverbund-Brückenrahmen, Motor mittragend
Federung vorneTeleskopgabel (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein (Federweg 117)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 ZR 17
Reifen hinten190/55 ZR 17
RahmenbauartChrom-Molybdän-Stahlrahmen, Motor ist struktureller Bestandteil, pulverbeschichtet
Federung vorneWP APEX 43, voll einstellbar (Federweg 140)mm
Federung hintenWP Apex Monoshock-Federbein, Federvorspannung und Zugstufe einstellbar (Federweg 150)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120 / 70 ZR 17
Reifen hinten180 / 55 ZR 17
RahmenbauartMonocoque
Federung vorneMarzocchi USD 43 mm voll einstellbar (Federweg 120)mm
Federung hintenKYB Monofederbein / voll einstellbar (Federweg 160)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge Aluminium
Reifen vorne120/70-17
Reifen hinten190/55-17
RahmenbauartBrückenrahmen
Federung vorneKYB Upside-Down 43 mm (Federweg 120)mm
Federung hintenZentralfederbein mit Hebelsystem (Federweg 130)mm
Aufhängung hintenSuperbike-Schwinge Aluminium
Reifen vorne120/70ZR17 M/C (58W)
Reifen hinten190/50ZR17 M/C (73W)
RahmenbauartGitterrohrrahmen
Federung vorne41-mm-Upside-Down-Gabel (Federweg 120)mm
Federung hintenMonofederbein (Federweg 140)mm
Aufhängung hintenZweiarmschwinge
Reifen vorne120/70ZR17M/C (58W)
Reifen hinten180/55ZR17M/C (73W)

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 220 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, 2 x radial montierter Vierkolben-Bremssattel ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, 2-Kolben-Bremssattel ( Ø 240 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe 320 mm / Brembo M50 Monoblock / 4 Kolben Festsattel ( Ø 320 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe, Zweikolben-Bremszange ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 310 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 250 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe ( Ø 300 mm)
Bremsen hintenScheibe ( Ø 250 mm)

Fazit - was bleibt hängen

Die neue MT-10 von Yamaha hat ordentlich zugelegt und ist vor allem technisch jetzt im Jahr 2022 angekommen. Zum Glück hat sie in Sachen Fahrspaß nichts eingebüßt, es ist immer noch eine echte Spaßrakete. Der Vergleich zur MT-09 liegt nahe, denn sowohl in Sachen Ergonomie wie auch Fahrspaß sind beide Maschinen vergleichbar - wenn auch die MT-10 in Sachen Leistung die Nase vorne hat.

Das Testbike wurde uns netterweise von Motorrad Ruser zur Verfügung gestellt. Dort steht eine schwarze MT-10 als Vorführer für Testfahren bereit. Die Umgebung in Haseldorf eignet sich perfekt für Probefahrten und außerdem hat Motorrad Ruser auch gerade jede Menge neue Yamahas geliefert bekommen. Also, wer mal aufsitzen möchte: Auf nach Haseldorf!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.450€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 11.500€
  • Baujahre: seit 2016-2018
  • Farben: schwarz, cyan, blau

Fazit - was bleibt hängen

Die S 1000 R ist im Grunde genommen eine Doppel-R, der man die Verkleidung abgenommen und den Drehmomentverlauf auf Landstraße optimiert hat. Sie ist supersportlich, was Vor- und Nachteil zugleich sein kann. Wer auf seinem Streetfighter aufrecht sitzen möchte, ist hier fehl am Platz. Wer die Nähe zu Vorderrad und Asphalt sucht, wird hier fündig! 

Wir hatten jedenfalls tonnenweise Fahrspaß und fühlten uns trotz der immensen Leistung nicht überfordert. Genau dafür muss man BMW ein Kompliment machen: Eine solche Granate für (fast) jedermann fahrbar auf die Räder zu stellen gelingt nicht allen Herstellern. Um Missverständnissen vorzugreifen: Eine Einsteigermaschine ist dieses Motorrad natürlich nicht!
 
Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Bergmann & Söhne in Pinneberg - danke!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: ab 14.740 €
  • Gebraucht (7 Jahre alt): 8.000€
  • Baujahre: seit 2014
  • Farben: rot, graugelb, weiß-blau-rot

Fazit zur neuen Duke 990

Die neue KTM 990 Duke lässt es mächtig krachen. Der rabautzige Twin ist noch stärker geworden, vor allem im mittleren Drehzahl-Bereich. Ausstattung, Qualität und Finish sind hervorragend. Vor allem die Bedienung hat durch die neuen Schalter und das neue Cockpit gewonnen. Alles in allem eine echte Spaß-Rakete zu einem ambitionierten Preis.
 
Das Test-Motorrad wurde uns freundlicherweise von Motorrad Ruser aus Haseldorf zur Verfügung gestellt. Da steht der neue Herzog als Vorführer - und nicht nur der. Die neue Riesenhalle von Motorrad Ruser (bei Hamburg) steht voll mit den allerschönsten KTM's und Yamaha's, ein Besuch lohnt sich immer. Alleine schon wegen der ebenfalls hervorragenden Kaffeemaschine. Tipp: Cappuccino. Auf geht's nach Haseldorf !

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 14.490 €
  • Verfügbarkeit: ab 03/2024
  • Farben: Orange, Schwarz

Fazit

Zugegeben: Im Vergleich zu den Wettbewerbern kostet die Ducati Streetfighter V2 ein paar Euro mehr. Dafür bekommt man aber auch eine exquisite Maschine, die sich super fährt und technisch so gut ausgestattet ist wie die große Schwester Streetfighter V4. Wer auf V2-Maschinen steht und einen Streetfighter sucht, der hat außer der KTM 990 Duke wenig Alternativen. Allerdings gibt es da ja noch die Monster V2 von Ducati, die etwas puristischer daherkommt und ab nächstem Jahr ebenfalls den neuen V2-Motor beherbergt. Da wird der eine oder andere Ducati-Fan sicherlich ins Grübeln kommen: Monster oder Streetfighter? 
 
Das Testbike wurde uns freundlicherweise von Bergmann & Söhne in Bremervörde zur Verfügung gestellt. Dort stehen übrigens sowohl eine Streetfighter V2 als auch eine V2s als Vorführer für Probefahrten bereit. Ihr könnt den Unterschied beim Fahrwerk also direkt miteinander vergleichen - falls ihr einen findet, schreibt uns bitte.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 15.490€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 12.500€
  • Baujahre: 2022 - heute
  • Farben: rot, rot oder rot

Fazit

Die neue Suzuki GSX-S 1000 Jahrgang 2025 ist gar nicht so neu. Bis auf Euro5+ und dem TFT Display hat sich nichts getan. Ist das nun schlecht? Nö, finden wir nicht, denn die GSX-S war schon immer ein rassiger Streetfighter und hat diesen Character auch mit Euro5+ Homologation nicht verloren. 
 
Die Testmaschine haben wir von Bergmann & Söhne in Tornesch zur Verfügung gestellt bekommen. Dort steht sie als Vorführer und freut sich auf viele Probefahrten.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 13.400€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 8.500€
  • Verfügbarkeit: seit 2015
  • Farben: Siler, Blau, Schwarz

Fazit

Wow, was für ein Auftritt! Die neue Z900 ist tatsächlich noch besser geworden, vor allem in Sachen technische Helferlein. Die Umstellung auf Euro5+ hat zum Glück nichts an der Performance dieses strammen Streetfighters geändert. Der seidige Motor ist immer noch der Star der Z900, aber auch Fahrwerk, Bremsen und Bedienung überzeugen. Okay, die App ist eine Zumutung, aber daran kann Kawasaki ja per Update noch arbeiten. Dem Fahrspaß mit der Z900 tut das zum Glück keinen Abbruch. Unbedingt ausprobieren!

Das Testbike wurde uns von Heller & Soltau zur Verfügung gestellt. Dort in Sankt Michaelisdonn steht die Z900 mit dem Performance-Paket für Probefahrten zur Verfügung. Außerdem könnt Ihr Euch vor Ort eine 70 kw Variante und natürlich auch eine SE ansehen. 

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 9.845€
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 7.000€
  • Baujahre: 2017 - heute
  • Farben: schwarz-grün, schwarz-rot, schwarz-schwarz

MotorradTest.de auf YouTube

Motorradvergleich: Yamaha MT-10 vs BMW S 1000 R vs KTM 990 Duke vs Ducati Streetfighter V2 vs Suzuki GSX-S 1000 vs Kawasaki Z 900

Sechs starke Sportnaked-Modelle, sechs unterschiedliche Philosophien: Genau das macht den Vergleich so spannend. Ob eher souverän und erwachsen, kompromisslos sportlich oder mit viel Charakter – die Auswahl zeigt, wie unterschiedlich sich „Naked“ anfühlen kann. Im Folgenden werden die Bikes nicht als reine Datenliste betrachtet, sondern als Gesamtpaket: Motorgefühl, Fahrdynamik, Alltagstauglichkeit, Bremsen und das, was man beim täglichen Fahren wirklich merkt.

Sportnaked im Vergleich: Welche Stärken zählen im Alltag?

Sportnaked-Motorräder sollen vor allem eins: Spaß machen. Gleichzeitig muss der Alltag funktionieren – vom Anfahren im Stadtverkehr bis zur Fahrt über Landstraßen. In diesem Vergleich fällt auf, dass die Unterschiede weniger in der reinen Leistungsfähigkeit liegen, sondern in der Art, wie die Leistung umgesetzt wird. Manche Maschinen wirken sofort „griffbereit“, andere verlangen etwas mehr Feingefühl. Auch das Handling spielt eine große Rolle: Wie leicht lässt sich das Motorrad bewegen, wie stabil bleibt es bei Tempo und wie gut fühlt es sich in Kurven an?

Motorcharakter und Ansprechverhalten

Die Yamaha MT-10 steht für einen ausgewogenen, dynamischen Charakter. Das Fahrgefühl wirkt oft direkt und gleichzeitig kontrollierbar – besonders dann, wenn das Tempo zügig anzieht und die Maschine „von selbst“ in den Vortrieb geht. Die BMW S 1000 R dagegen wirkt häufig wie ein sehr durchdachtes Gesamtpaket: Der Motor liefert kraftvoll, aber mit einer Art von Souveränität, die das Motorrad auch bei wechselnden Bedingungen angenehm berechenbar macht.

Die KTM 990 Duke bringt mehr „Kante“ ins Spiel. Das Fahrgefühl ist oft unmittelbarer und sportlicher, was sich besonders beim aktiven Fahren bemerkbar macht. Wer gern dynamisch arbeitet – also Gas, Linie und Bremse bewusst kombiniert – findet hier viel Antrieb. Die Ducati Streetfighter V2 setzt noch stärker auf Emotion: Der Motor und das Gesamtpaket wirken oft lebendig und fordernd, was dem Fahrer das Gefühl gibt, wirklich beteiligt zu sein.

Die Suzuki GSX-S 1000 spielt ihre Stärken häufig in der Mischung aus Alltag und sportlicher Performance aus. Das Motorrad wirkt agil, ohne hektisch zu werden, und kann dadurch auch auf längeren Strecken überzeugen. Die Kawasaki Z 900 ist dagegen oft der „Allrounder mit Leichtigkeit“: Das Motorrad fühlt sich unkompliziert an, macht schnell Lust auf Kurven und bleibt dabei angenehm zugänglich.

Handling, Fahrwerk und Kurvengefühl

Beim Handling trennt sich die Spreu schnell vom Weizen. Sportnaked-Bikes müssen in Kurven nicht nur schnell sein, sondern auch das Vertrauen geben, das man in der Praxis braucht. Hier zeigt sich: Einige Modelle wirken besonders stabil bei zügiger Fahrt, andere sind dafür prädestiniert, enge Passagen spielerisch zu nehmen.

Die BMW S 1000 R punktet oft mit einem sehr runden Fahrverhalten. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man „einfach“ fahren kann, ohne ständig gegen das Bike arbeiten zu müssen. Die Yamaha MT-10 kann in ähnlicher Richtung überzeugen, allerdings mit einem etwas direkteren Charakter – ideal für Fahrer, die gern zügig unterwegs sind, aber trotzdem Kontrolle behalten möchten.

Die KTM 990 Duke ist häufig dann im Element, wenn das Tempo hoch ist und das Motorrad aktiv bewegt wird. Das Kurvengefühl wirkt dabei oft sportlich und lebendig. Die Ducati Streetfighter V2 kann ebenfalls sehr viel Fahrspaß liefern, verlangt aber im Alltag manchmal mehr Aufmerksamkeit, weil das Motorrad stärker nach „Fahrstil“ ruft. Die Suzuki GSX-S 1000 und die Kawasaki Z 900 sind dagegen häufig besonders angenehm, wenn es um unkompliziertes Handling geht: Sie lassen sich gut positionieren und bleiben dabei alltagstauglich.

Bremsen und Sicherheit im Tempo

Bremsen sind bei Sportnaked-Bikes entscheidend, weil das Fahrgefühl stark davon abhängt, wie schnell man Vertrauen aufbaut. In diesem Vergleich zeigt sich: Die BMW S 1000 R und die Ducati Streetfighter V2 wirken oft besonders „sicher“ beim Verzögern aus höherem Tempo. Die Yamaha MT-10 kann ebenfalls mit starker Verzögerung überzeugen, während die KTM 990 Duke häufig durch ein sportliches Gesamtsetup auffällt, das sich beim Bremsen dynamisch anfühlt. Die Suzuki GSX-S 1000 und die Kawasaki Z 900 sind häufig dann stark, wenn man progressiv und kontrolliert bremst – das Motorrad lässt sich gut dosieren und bleibt dadurch im Alltag angenehm.

Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und längere Touren

Ein Naked Bike wird nicht nur auf der Hausstrecke gefahren. Deshalb zählen Dinge wie Sitzposition, Übersichtlichkeit, Wärmeentwicklung, Ergonomie und das Verhalten bei niedrigen Geschwindigkeiten. In der Praxis zeigt sich: Die Kawasaki Z 900 und die Suzuki GSX-S 1000 sind oft besonders angenehm für den Alltag, weil sie sich leicht bewegen lassen und das Fahren im Stadtverkehr nicht unnötig anstrengend wird.

Die Yamaha MT-10 kann ebenfalls alltagstauglich sein, wirkt aber stärker auf sportliche Einsätze ausgelegt. Die BMW S 1000 R ist häufig die Wahl für Fahrer, die auch auf längeren Strecken ein souveränes Gefühl möchten. Die KTM 990 Duke und die Ducati Streetfighter V2 sind dagegen oft dann besonders überzeugend, wenn das Motorrad nicht nur „mitläuft“, sondern aktiv gefahren wird. Wer gern dynamisch unterwegs ist, bekommt hier viel Gegenwert – wer dagegen vor allem entspannt pendelt, könnte sich eher bei den alltagstauglicheren Modellen wohler fühlen.

Ausstattung, Charakter und „das gewisse Etwas“

Bei der Ausstattung geht es nicht nur um Technik, sondern um das, was man beim Fahren spürt: Fahrmodi, Regelungssysteme, Bedienbarkeit und die Art, wie das Motorrad auf Gasbefehle reagiert. Die BMW S 1000 R wirkt oft wie ein technisch sehr stimmiges Paket, das sich modern anfühlt und dabei trotzdem intuitiv bleibt. Die Yamaha MT-10 bietet häufig eine klare, sportliche Ausrichtung – weniger „Show“, mehr Fahrgefühl.

Die KTM 990 Duke steht für kompromisslose Sportlichkeit und einen Charakter, der sich nicht versteckt. Die Ducati Streetfighter V2 bringt zusätzlich den Ducati-typischen Anspruch mit: Das Motorrad wirkt besonders markant und emotional, was sich auch in der Art zeigt, wie es sich „anfühlt“, wenn man zügig unterwegs ist. Die Suzuki GSX-S 1000 und die Kawasaki Z 900 sind dagegen oft die Modelle, die mit einem stimmigen Gesamtpaket überzeugen: zugänglich, spaßorientiert und dabei nicht unnötig kompliziert.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Ein Vergleich wird erst dann hilfreich, wenn klar wird, wo die jeweiligen Stärken liegen und welche Kompromisse typisch sind. Die BMW S 1000 R wirkt stark in der Kombination aus Stabilität, souveränem Fahrgefühl und einem sehr runden Gesamtpaket. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass sie für manche Fahrer weniger „roh“ wirkt – wer maximale Unmittelbarkeit sucht, könnte sich eher bei KTM oder Ducati wohler fühlen.

Die Yamaha MT-10 punktet oft mit einem dynamischen, kontrollierten Charakter. Als Gegenpol kann gelten: Wer ein besonders verspieltes oder kompromissloses Fahrgefühl erwartet, findet bei KTM oder Ducati mehr „Krawall“. Die KTM 990 Duke ist dafür oft genau dann stark, wenn das Motorrad aktiv bewegt wird. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass der sportliche Charakter nicht jedem Fahrstil entspricht – besonders, wenn überwiegend entspannt gefahren wird.

Die Ducati Streetfighter V2 liefert viel Emotion und ein sehr lebendiges Gesamtgefühl. Als mögliche Schwäche kann sich ergeben, dass sie stärker nach Fahrstil verlangt und nicht jeder Fahrer sofort das passende Setup findet. Die Suzuki GSX-S 1000 ist häufig der pragmatische Sportnaked: Sie verbindet sportliche Performance mit Alltagstauglichkeit. Als Gegenpol kann gelten, dass sie weniger „extrem“ wirkt als die emotionalen Alternativen. Die Kawasaki Z 900 schließlich ist oft die unkomplizierte Wahl: leicht zu fahren, macht schnell Spaß und bleibt dabei alltagstauglich. Wer jedoch maximale Premium-Souveränität oder „High-End“-Anmutung sucht, findet diese eher bei BMW oder Ducati.

Fazit:

Die BMW S 1000 R ist die beste Wahl, wenn ein sehr rundes, souveränes Gesamtpaket gesucht wird: stabil bei Tempo, berechenbar im Fahrgefühl und ideal für Fahrer, die Sportlichkeit mit Alltagstauglichkeit verbinden möchten. Die Yamaha MT-10 passt besonders gut, wenn ein dynamischer, kontrollierter Charakter im Vordergrund steht und zügiges Fahren Spaß machen soll, ohne dass das Motorrad ständig „fordert“. Die KTM 990 Duke empfiehlt sich für alle, die ein unmittelbares, sportlich geprägtes Fahrgefühl suchen und gern aktiv fahren – Gas, Linie und Bremse werden hier besonders belohnt. Die Ducati Streetfighter V2 ist die richtige Option, wenn Emotion, markanter Charakter und lebendiges Ansprechverhalten wichtiger sind als reiner Komfortgedanke. Die Suzuki GSX-S 1000 ist eine starke Wahl für pragmatische Fahrer, die sportlich unterwegs sein wollen, aber auch im Alltag entspannt bleiben möchten. Die Kawasaki Z 900 schließlich ist ideal für alle, die unkomplizierten Einstieg, leichtes Handling und viel Fahrspaß suchen – besonders, wenn das Motorrad häufig im Alltag und auf kürzeren Strecken genutzt wird.

An unhandled error has occurred. Reload 🗙