| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 6.349 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2024 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- sehr zugängliches Fahrverhalten
- kerniger Motor mit linearer Kraftentfaltung
- kernige Optik mit vielen, schönen Details
- TFT-Farbdisplay
- hohe Reichweite
- viel Motorrad für wenig Geld
- sehr straff gefedert
- Bremsen etwas teigig, schwer dosierbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 220 | kg |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Länge | 2.240 | mm |
| Radstand | 1.580 | mm |
| Sitzhöhe: | 770 | mm |
| Höhe | 1.150 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | R2-Zylinder, 4 Ventile/ Zylinder, 4-Takt | |
| Hubraum | 500 | ccm |
| Hub | 67 | mm |
| Bohrung | 69 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 48 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 46 NM bei 6.000 U/Min | |
| Tankinhalt | 22 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 512 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside Down Gabel Ø 41mm (Federweg 135)mm | |
| Federung hinten | einstellbares Zentralfederbein (Federweg 135)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 - 17 | |
| Reifen hinten | 160/60 - 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | schwimmend gelagerte Bremsscheibe mit 4 Kolben-Radialbremszangen und ABS ( Ø 280 mm) | |
| Bremsen hinten | Wave-Einzelscheibe ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit
Benelli zeigt erneut, dass man auch für wenig Geld extravagante Motorräder bekommen kann, die auch noch gut funktionieren. Die 502C ist ohne Frage ein besonderes Bike, welches außer der Honda CMX 500 Rebel kaum Konkurrenz fürchten muss. Es gibt schlichtweg keine anderen Cruiser in der A2 Klasse.Die Maschine ist ordentlich gemacht, man muss trotz des Preises keine billige Fuhre befürchten. Sie fährt sich lässig, vermittelt viel Fahrspaß und beruhigt durch ihre Art den Fahrer von ganz alleine. Rasen will man mit dieser Maschine nicht, deshalb ist sie auch nicht untermotorisiert. Es hat uns viel Spaß bereitet, die Benelli 502 zu testen!
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Yamaha Tracer 7 GT vs. Benelli 502 C – Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, entscheidet am Ende meist das Gesamtpaket: Wie gut passt die Sitzposition, wie souverän fühlt sich das Fahrwerk an, wie hilfreich ist die Ausstattung im Alltag und wie stimmig ist das Motorrad auf längeren Strecken? Genau darum geht es in diesem Vergleich zwischen der Yamaha Tracer 7 GT und der Benelli 502 C. Beide Modelle richten sich an Fahrerinnen und Fahrer, die mehr wollen als nur kurze Ausfahrten – aber sie setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
Grundidee im Vergleich: Touring-Anspruch vs. urbaner Charakter
Die Yamaha Tracer 7 GT ist klar als Tourer mit Reise-Genen gedacht. Der Fokus liegt auf Komfort, Alltagstauglichkeit und einem Fahrgefühl, das auch nach vielen Kilometern noch entspannt bleibt. Die Benelli 502 C wirkt dagegen stärker wie ein Motorrad, das den Charakter in Richtung Straße und Stil setzt: angenehm im Stadtverkehr, mit einer Ausstrahlung, die man nicht übersehen kann, und mit einem Fahrkonzept, das sich eher dynamisch und direkt anfühlt.
Beide Motorräder können für Touren genutzt werden – aber die Art, wie sie sich dafür „anfühlen“, ist unterschiedlich. Während die Tracer 7 GT eher auf ruhiges, stabiles Vorankommen setzt, spielt die 502 C ihre Stärken dort aus, wo es um Agilität, Spontanität und ein lebendiges Fahrgefühl geht.
Motor & Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag bemerkbar macht
Im Vergleich der Motorcharakteristik zeigt sich: Die Yamaha Tracer 7 GT zielt auf gleichmäßige Kraftentfaltung und ein gut dosierbares Ansprechverhalten. Das ist besonders praktisch, wenn man im Alltag häufig zwischen Stadtverkehr, Landstraße und Autobahn-Abschnitten wechselt. Die Tracer wirkt dabei wie ein Motorrad, das man „einfach fahren“ kann – ohne dass man ständig nachjustieren muss.
Die Benelli 502 C bringt ebenfalls genug Antrieb für zügiges Fahren, wirkt aber im Gesamteindruck oft etwas unmittelbarer. Das kann sich im Stadtverkehr und auf kurvigen Strecken besonders positiv bemerkbar machen, weil das Motorrad schnell auf Gasbefehle reagiert und sich lebendig anfühlt. Wer gerne dynamisch fährt, bekommt hier ein Motorrad, das eher „mitgeht“ als „beruhigt“.
Stärken & Schwächen beim Antrieb
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken liegen in der gleichmäßigen, tourentauglichen Leistungsentfaltung. Schwäche kann sein, dass Fahrerinnen und Fahrer, die maximal „Biss“ suchen, den Charakter als etwas weniger verspielt empfinden.
- Benelli 502 C: Stärken liegen in der direkten Reaktion und dem lebendigen Fahrgefühl. Schwäche kann sein, dass der Komfortfokus weniger „Reise-entspannt“ wirkt als bei der Tracer, je nach Fahrstil und Streckenprofil.
Fahrwerk & Handling: Stabilität vs. Agilität
Beim Fahrwerk zeigt sich ein typischer Unterschied zwischen Touring- und Street-orientiertem Konzept. Die Yamaha Tracer 7 GT vermittelt ein ruhiges, kontrolliertes Gefühl. Gerade auf längeren Strecken oder bei wechselnden Fahrbahnqualitäten ist das ein Vorteil: Das Motorrad bleibt berechenbar, und man kann die Fahrt eher „laufen lassen“.
Die Benelli 502 C fühlt sich oft agiler an. In engen Situationen, beim schnellen Richtungswechsel oder wenn es auf kurvigen Strecken „kurz und knackig“ wird, kann das Handling Spaß machen. Wer häufig zwischen Ampeln, Kreisverkehren und Landstraßen pendelt, profitiert von dieser Direktheit.
Stärken & Schwächen beim Handling
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken sind Stabilität und ein entspanntes Fahrgefühl auf Distanz. Schwäche kann sein, dass sie im „sportlich engen“ Einsatz weniger verspielt wirkt als ein stärker streetbetontes Motorrad.
- Benelli 502 C: Stärken sind Agilität und ein lebendiges Handling. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Autobahn- oder Reiseetappen der Komfortfokus nicht ganz so stark in den Vordergrund rückt wie bei der Tracer.
Komfort & Ergonomie: Sitzposition, Windschutz und Alltag
Gerade im Vergleich zweier Motorräder, die beide für längere Fahrten infrage kommen, entscheidet Ergonomie über den echten Unterschied. Die Yamaha Tracer 7 GT ist auf Komfort ausgelegt: Die Sitzposition wirkt auf Touren meist entspannter, und der Windschutz bzw. die generelle Reiseausrichtung helfen dabei, auch bei längeren Abschnitten weniger „gegen“ den Fahrtwind arbeiten zu müssen.
Die Benelli 502 C setzt eher auf eine straßennahe Haltung. Das kann im Stadtverkehr angenehm sein, weil man sich schnell bewegt und das Motorrad „greifbar“ bleibt. Auf sehr langen Strecken hängt es stärker vom individuellen Körperbau und Fahrstil ab, wie schnell man sich an die Ergonomie gewöhnt.
Stärken & Schwächen bei Komfort
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken sind Reise-Komfort, Windschutzgedanke und eine Haltung, die auf Distanz unterstützt. Schwäche kann sein, dass die eher tourige Ausrichtung nicht jedem gefällt, der ein möglichst „puristisches“ Street-Feeling sucht.
- Benelli 502 C: Stärken sind die straßennahe, oft dynamische Ergonomie. Schwäche kann sein, dass bei sehr langen Touren die Reiseentspannung nicht ganz so im Fokus steht wie bei der Tracer.
Ausstattung & Elektronik: Was im Alltag wirklich hilft
Bei der Yamaha Tracer 7 GT ist die Ausstattung typischerweise stärker auf Touren ausgelegt. Das merkt man daran, wie das Motorrad als „Reisegerät“ gedacht ist: Bedienkonzept, Komfortdetails und die Art, wie man sich auf längeren Strecken auf das Motorrad verlassen kann. Gerade wenn man öfter unterwegs ist und nicht jedes Mal „nachrüsten“ möchte, spielt das eine große Rolle.
Die Benelli 502 C punktet eher mit dem, was man im Alltag schnell wahrnimmt: eine stimmige Grundausstattung, die das Motorrad alltagstauglich macht, ohne es unnötig zu verkomplizieren. Wer es gerne übersichtlich mag, wird hier vermutlich schneller glücklich.
Stärken & Schwächen bei Ausstattung
- Yamaha Tracer 7 GT: Stärken sind der tourige Ausstattungsansatz und die Unterstützung für lange Strecken. Schwäche kann sein, dass Fahrerinnen und Fahrer, die „weniger Technik, mehr pur“ bevorzugen, nicht jeden Komfort- oder Elektronikgedanken brauchen.
- Benelli 502 C: Stärken sind ein straßenorientierter, unkomplizierter Ansatz. Schwäche kann sein, dass der Reise-Fokus in der Ausstattung weniger stark wirkt als bei der Tracer.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße und gemischte Strecken
Im gemischten Alltag – also wenn es mal durch die Stadt geht, mal über Landstraßen und zwischendurch auch längere Strecken anstehen – zeigt sich die Stärke der Yamaha Tracer 7 GT besonders dann, wenn man regelmäßig unterwegs ist und dabei Komfort und Ruhe schätzt. Das Motorrad wirkt wie gemacht für „einfach fahren“: weniger Stress, mehr Konstanz.
Die Benelli 502 C ist dagegen oft die Wahl, wenn der Alltag mehr aus kurzen, lebendigen Fahrten besteht und das Motorrad vor allem Spaß machen soll. In der Stadt und auf kurvigen Abschnitten kann das Handling und die direkte Art des Motorrads besonders überzeugen.
Für wen lohnt sich welches Motorrad?
Die Entscheidung zwischen Yamaha Tracer 7 GT und Benelli 502 C hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, welche Art von Motorradfahrt im Vordergrund steht.
Yamaha Tracer 7 GT – ideal für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die häufig touren oder regelmäßig längere Strecken fahren
- Menschen, die Komfort, Windschutzgedanken und ein ruhiges Fahrgefühl suchen
- Alle, die ein Motorrad möchten, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf Distanz entspannt bleibt
Benelli 502 C – ideal für…
- Fahrerinnen und Fahrer, die ein straßenbetontes Motorrad mit lebendigem Charakter bevorzugen
- Menschen, die oft in der Stadt unterwegs sind oder kurvige Strecken dynamisch fahren
- Alle, die ein Motorrad suchen, das sich schnell „greifbar“ anfühlt und Spaß im Alltag liefert
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn der Schwerpunkt auf Tourenkomfort, ruhiger Stabilität und einem entspannten Fahrgefühl über längere Strecken liegt. Wer häufig unterwegs ist, Wind und Ergonomie als echten Vorteil empfindet und ein Motorrad möchte, das im Alltag wie auf Reisen konstant überzeugt, findet in der Tracer 7 GT meist den passendsten Begleiter.
Die Benelli 502 C passt dagegen besonders gut, wenn straßennaher Fahrspaß, Agilität und eine direkte Reaktion im Vordergrund stehen. Für gemischte Fahrten mit vielen kurzen Abschnitten, Stadtverkehr und kurvigen Strecken wirkt die 502 C oft lebendiger und „unmittelbarer“.
Kurz gesagt: Tracer 7 GT für die Reise- und Komfortorientierten, 502 C für die, die im Alltag vor allem Dynamik und ein sportliches Gefühl suchen.