UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP
Baujahr von 2006 bis 2013
Was kann die neue Version des beliebten Cross-Over Bikes von Yamaha?
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Lasten-Esel
  • gutmütiges Fahrverhalten
  • große Reichweite
  • gemütliche Sitzposition
  • sehr guter Windschutz
  • geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
Kontra:
  • schwer, Rangieren problematisch
  • anfälliges ABS

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm
Gewicht256kg
Radstand1.510mm
Länge2.250mm
Radstand1.510mm
Sitzhöhe: 890-910 mm
Höhe1.470mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer 4-Takt
Hubraum1.170ccm
KühlungLuft/Ölgekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km
Leistung98 PS bei 7.000 U/Min
Drehmoment115 NM bei 5.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt33Liter
Reichweite600km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartDreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor
Federung vorneTelelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm
Federung hintenWAD Federbein (Federweg 220)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge Paralever
Reifen vorne110/80 R19
Reifen hinten150/70 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDopperlscheibe ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 265 mm)

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

Fazit - was bleibt hängen

"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben. 
 
Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Neupreis: 13.500 € (nackt)
  • Gebraucht: 6.000 bis 13.000 € (je nach Alter und Zustand)
  • Baujahre: 2006-2013
  • Farben: diverse

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Yamaha Tracer 7 GT vs. BMW R 1200 GS Adventure – Vergleich für Touren und Abenteuer

Wenn es um Touren geht, stehen viele Fahrerinnen und Fahrer vor einer spannenden Frage: Soll es eher ein agiles, straßenorientiertes Reise-Motorrad sein – oder ein ausgewachsenes Adventure-Bike, das auch abseits der Route souverän wirkt? Genau hier treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: die Yamaha Tracer 7 GT als moderne, alltagstaugliche Reise-Variante und die BMW R 1200 GS Adventure als Inbegriff der großen Reiseenduros. Der folgende Vergleich zeigt, worin sich die beiden Modelle im Alltag und auf längeren Strecken wirklich unterscheiden – inklusive Stärken und Schwächen, die man nicht nur auf dem Papier findet.

Grundcharakter: Reise-Sportlichkeit vs. große Adventure-Bühne

Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das man gern öfter nutzt: Sie ist darauf ausgelegt, schnell in den Fahrmodus zu finden, sich leichtfüßig zu bewegen und dabei trotzdem genug Komfort für längere Touren zu bieten. Die GT-Variante setzt dabei auf eine Reiseausstattung, die den Alltag erleichtert – vom Windschutz bis zur praktischen Ergonomie.

Die BMW R 1200 GS Adventure steht dagegen für den großen Auftritt. Sie ist weniger „leicht zu bewegen“, sondern eher „leicht zu bereisen“: Das Motorrad fühlt sich auf weiten Strecken zuhause, mit einer Auslegung, die auf Stabilität, Reserven und Langstreckenkomfort setzt. Wer viel plant, viel Gepäck mitnimmt und auch längere Etappen ohne Stress fahren möchte, bekommt hier ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Fahrgefühl unterscheidet

Im Vergleich der beiden Motoren zeigt sich vor allem der Charakter: Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Stärken eher über ein lebendiges Ansprechverhalten und eine sportlichere Abstimmung aus. Das macht sie besonders interessant, wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern auch aus Landstraße, Kurven und wechselndem Tempo. Die Motorleistung wirkt dabei „näher am Fahrer“, wodurch sich das Motorrad dynamisch anfühlt.

Die BMW R 1200 GS Adventure setzt dagegen auf den typischen GS-Ansatz: viel Drehmoment und ein souveränes Durchziehen, das auch bei konstantem Reise-Tempo oder bei Last (Gepäck, Mitfahrer) angenehm bleibt. Das Fahrgefühl ist weniger „zackig“, dafür aber sehr entspannt. Gerade wenn die Strecke lang ist und man nicht ständig nachjustieren möchte, spielt die BMW ihre Reserven aus.

Stärken und Schwächen im Antrieb

  • Yamaha Tracer 7 GT: wirkt agiler und dynamischer im Alltag; kann bei sehr langen, gleichmäßigen Autobahnabschnitten weniger „groß“ wirken als die BMW, punktet aber mit Fahrbarkeit.
  • BMW R 1200 GS Adventure: bietet ein sehr ruhiges, reisetaugliches Drehmomentgefühl; kann im Stadtverkehr oder bei engen Manövern schwerer wirken, dafür ist sie auf Strecke besonders stark.

Fahrwerk und Fahrkomfort: Alltagstauglichkeit vs. Langstreckenstabilität

Beim Fahrwerk zeigt sich ein klarer Unterschied in der Zielsetzung. Die Yamaha Tracer 7 GT ist so abgestimmt, dass sie sich auch auf kürzeren Strecken angenehm anfühlt und Unebenheiten gut „wegsteckt“, ohne dabei den Charakter zu verlieren. Das Motorrad vermittelt ein sicheres Gefühl, wenn es zügig durch den Verkehr geht oder wenn die Route spontan kurviger wird.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist auf Stabilität und Komfort über lange Distanzen ausgelegt. Gerade bei wechselnden Untergründen und bei höherem Tempo wirkt das Motorrad oft wie „auf Schienen“. Gleichzeitig ist die BMW durch ihre Größe und das Gesamtpaket weniger dafür gemacht, sich wie ein leichtes Sporttourer zu bewegen. Wer jedoch das Adventure-Feeling sucht und sich auf lange Etappen freut, bekommt genau das.

Komfort im Vergleich

Beide Motorräder können komfortabel sein – aber auf unterschiedliche Art. Die Yamaha überzeugt eher durch die Kombination aus Alltagstauglichkeit und ausreichend Reise-Komfort. Die BMW überzeugt durch die Art, wie sie lange Strecken „glättet“ und dabei auch mit Gepäck und längeren Tagesetappen gut harmoniert.

Windschutz und Ergonomie: Wer profitiert bei langen Tagen?

Auf Touren entscheidet Windschutz oft darüber, wie entspannt man am Ende des Tages ankommt. Die Yamaha Tracer 7 GT ist als GT-Modell darauf ausgelegt, den Fahrer spürbar zu entlasten. Der Windschutz hilft dabei, den Fahrtwind angenehmer zu machen und die Konzentration auf die Straße zu lenken.

Die BMW R 1200 GS Adventure geht hier traditionell einen Schritt weiter: Durch die Adventure-Ausrichtung und die Reiseorientierung wirkt die Sitzposition so gewählt, dass man auch bei längeren Fahrten nicht „verkrampft“. Der Windschutz und die generelle Ergonomie passen besonders gut zu Fahrern, die viel Zeit auf dem Motorrad verbringen und dabei möglichst wenig Ermüdung spüren wollen.

Elektronik und Ausstattung: Moderne Helfer vs. Reise-Setup

Elektronik ist heute ein zentraler Punkt im Motorradvergleich. Die Yamaha Tracer 7 GT bringt moderne Assistenz- und Komfortfunktionen mit, die das Fahren leichter machen – vor allem im Alltag und bei wechselnden Bedingungen. Das Motorrad wirkt dadurch „einfacher“ im Handling, weil viele Dinge automatisch mitgedacht werden.

Die BMW R 1200 GS Adventure setzt ebenfalls auf Elektronik, aber in einem Kontext, der stark auf Reise und Kontrolle ausgelegt ist. Gerade auf längeren Strecken oder wenn die Bedingungen variieren, hilft die BMW dabei, das Motorrad berechenbar zu halten. Das Gesamtpaket wirkt wie ein Werkzeugkasten für große Touren: nicht nur für die Straße, sondern auch für Situationen, in denen man sich auf Stabilität und Assistenz verlassen möchte.

Stärken und Schwächen bei der Ausstattung

  • Yamaha Tracer 7 GT: moderne Bedienbarkeit und Komfort im Alltag; die Ausstattung fühlt sich eher „tourenfreundlich“ als „expeditionär“ an.
  • BMW R 1200 GS Adventure: Reise- und Kontrollfokus; die Komplexität und Größe können im Alltag mehr „Motorrad“ bedeuten, dafür ist sie auf Touren sehr stimmig.

Gepäck und Praxis: Wie gut lässt sich wirklich reisen?

Ein Motorrad ist nur so gut wie seine Alltagstauglichkeit. Bei der Yamaha Tracer 7 GT steht die praktische Reiseorientierung im Vordergrund: Sie eignet sich besonders für Touren, bei denen man nicht zwingend maximal expeditionär unterwegs ist, sondern komfortabel und flexibel. Das Motorrad wirkt dabei wie die richtige Wahl, wenn man Wochenendtrips genauso mag wie längere Urlaubsfahrten.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist für das „mehr“ gemacht: mehr Strecke, mehr Gepäck, mehr Reserven. Die Adventure-Philosophie zeigt sich in der Art, wie das Motorrad mit Last umgeht und wie es sich für längere Reisen anfühlt. Wer regelmäßig mit Gepäck unterwegs ist oder auch mal längere Etappen plant, profitiert von der Reiseauslegung.

Handling und Alltag: Stadt, Landstraße und der Moment, wenn es enger wird

Im Handling sind die Unterschiede deutlich. Die Yamaha Tracer 7 GT ist leichter zu „lesen“ und wirkt im Alltag zugänglicher. Das macht sie besonders attraktiv, wenn man das Motorrad nicht nur für große Touren nutzt, sondern auch für spontane Fahrten, kurze Strecken und häufiges Rangieren.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen ein Motorrad, das man mit Bedacht bewegt. Sie fühlt sich nicht wie ein „schnelles“ Bike an, sondern wie ein stabiles Reisegerät. In engen Situationen kann das Gewicht und die Größe spürbar sein. Dafür wird die BMW auf langen Strecken und bei ruhigem, gleichmäßigem Fahren besonders überzeugend.

Für wen passt welches Motorrad? Stärken und Schwächen im Gesamtbild

Beide Motorräder können Reise- und Tourenansprüche erfüllen – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse. Die Yamaha Tracer 7 GT ist die Wahl, wenn eine Tour sich nach Freiheit anfühlen soll: dynamisch, alltagstauglich, mit Komfort, der nicht erst nach Stunden beginnt. Sie ist besonders stark, wenn die Strecke abwechslungsreich ist und man das Motorrad gern aktiv fährt.

Die BMW R 1200 GS Adventure ist die Wahl, wenn Reisen für längere Zeiträume geplant sind und das Motorrad dabei möglichst viel abnehmen soll: Stabilität, Reserven, entspanntes Durchziehen und ein Setup, das auch mit Gepäck und wechselnden Bedingungen funktioniert. Sie ist besonders stark, wenn man das Gefühl sucht, „für alles gerüstet“ zu sein.

Typische Entscheidungsszenarien

  • Mehr Kurven, mehr spontane Tagesplanung: eher Yamaha Tracer 7 GT.
  • Viele Kilometer, lange Etappen, viel Gepäck: eher BMW R 1200 GS Adventure.
  • Häufige Nutzung im Alltag: eher Yamaha Tracer 7 GT.
  • Reisefokus mit maximalem Adventure-Anspruch: eher BMW R 1200 GS Adventure.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und auf Touren vor allem durch Agilität, lebendiges Fahrgefühl und eine komfortable Reiseausstattung überzeugt. Sie passt besonders gut zu Fahrten, bei denen die Route abwechslungsreich ist und man das Motorrad aktiv bewegt.

Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken aus, wenn lange Strecken, viel Gepäck und ein maximal reisetaugliches Gesamtpaket im Vordergrund stehen. Sie wirkt auf Distanz besonders souverän, mit einem Fahrgefühl, das Entspannung und Kontrolle kombiniert. Wer ein Adventure-Bike sucht, das für große Pläne gemacht ist, bekommt hier eine sehr stimmige Lösung.

Kurz gesagt: Yamaha für flexible Touren mit sportlicherem Charakter, BMW für große Reisen mit Adventure-Fokus und Langstreckenkomfort.

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