UVP 11.924 €
Baujahr von 2021 bis 2026~
UVP 18.300 €
Baujahr von 2018 bis 2023
Was kann die neue Version des beliebten Cross-Over Bikes von Yamaha?
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Ein Schiff wird kommen
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Pro und Kontra

Pro:
  • sehr einfach zu fahrendes Motorrad
  • perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
  • sehr gute Reifen und Bremsen
  • Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
  • vernünftige Koffer bei der GT inklusive
Kontra:
  • etwas teurer als Wettbewerber
  • QuickShifter nur gegen Aufpreis
Pro:
  • Motor, durchzugstark und drehwillig
  • Wiederverkaufswert (als Verkäufer)
  • Fahrwerk
  • Verarbeitung
  • Fahrleistungen
Kontra:
  • Preis (vor allem für Extras)
  • Wiederverkaufswert (als Käufer)
  • Sitzhöhe

Abmessungen & Gewicht

Gewicht212kg
Radstand1.495mm
Länge2.135mm
Radstand1.495mm
Sitzhöhe: 845-865 mm
Höhe1.330mm
Gewicht249kg
Radstand1.525mm
Länge2.207mm
Radstand1.525mm
Sitzhöhe: 850 mm
Höhe1.430mm

Motor

Motor-BauartReihentwin
Hubraum689ccm
Hub69mm
Bohrung80mm
Kühlungflüssig
AntriebKette
Gänge6
Motor-BauartBoxer
Hubraum1.254ccm
Hub76mm
Bohrung102mm
Kühlungwassergekühlt
AntriebKardan
Gänge6

Fahrleistungen

Leistung73 PS bei 8.750 U/Min
Drehmoment68 NM bei 6.500 U/Min
Höchstgeschw.200km/h
Tankinhalt18Liter
Verbrauch4l pro 100km
Reichweite439km
Leistung136 PS bei 7.750 U/Min
Drehmoment143 NM bei 6.250 U/Min
Höchstgeschw.220km/h
Tankinhalt20Liter
Verbrauch5l pro 100km
Reichweite400km

Fahrwerk

RahmenbauartBrückenrohrrahmen
Federung vorneUpside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm
Federung hintenZentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm
Aufhängung hintenAlu-Zweiarmschwinge
Reifen vorne120/70 R17
Reifen hinten180/55 R17
RahmenbauartZweiteiliges Rahmenkonzept
Federung vorneTelelever 37cm (Federweg 190)mm
Federung hintenWAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 200)mm
Aufhängung hintenAluminiumguss-Einarmschwinge
Reifen vorne120/70 R19
Reifen hinten170/60 R17

Bremsen

Bremsen vorneDoppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm)
Bremsen hintenEinzelscheibe ( Ø 245 mm)
Bremsen vorneDoppelscheibe, 4-Kolben-Radialbremssättel ( Ø 305 mm)
Bremsen hintenEinscheibenbremse, Doppel-Kolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm)

Fazit

Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist  zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.
 
Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!

Preis/Verfügbarkeit/Farben/Baujahre

  • Preis: 11.924 €
  • Gebraucht (3 Jahre alt): 9.000€
  • Baujahre: 2016 - heute
  • Farben: Schwarz, Silber-Blau

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Yamaha Tracer 7 GT vs BMW R 1250 GS – welcher Tourer passt besser?

Wenn es um Touren geht, treffen zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander: Die Yamaha Tracer 7 GT steht für einen agilen, alltagstauglichen Reise-Sporttourer, der sich auch auf längeren Strecken souverän anfühlt. Die BMW R 1250 GS ist dagegen ein Klassiker im Adventure-Segment – gebaut für weite Distanzen, wechselnde Untergründe und einen Komfort, der auch nach vielen Stunden noch trägt. Im Vergleich zeigt sich schnell: Beide Motorräder wollen lange Strecken, aber sie liefern das Gefühl auf unterschiedliche Weise.

Grundidee im Vergleich: Sporttourer vs. Adventure-Lifestyle

Tracer 7 GT: dynamisch und straßennah

Die Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das man gern häufiger nutzt. Die Auslegung zielt auf eine sportlichere Linie: Das Handling fühlt sich lebendig an, die Sitzposition ist so gestaltet, dass man nicht nur geradeaus „durchzieht“, sondern auch Kurven mitnimmt. Gerade auf typischen Tourenstrecken mit wechselndem Tempo spielt die Yamaha ihre Stärken aus: Sie bleibt handlich, reagiert direkt und vermittelt ein sicheres Gefühl, ohne dabei „zu schwerfällig“ zu werden.

R 1250 GS: komfortabel, souverän und vielseitig

Die BMW R 1250 GS ist der Inbegriff von Vielseitigkeit. Hier steht weniger die sportliche Leichtigkeit im Vordergrund, sondern die Ruhe und Souveränität. Die GS fühlt sich wie ein großes Gesamtpaket an: Fahrwerk, Ergonomie und Elektronik greifen zusammen, damit auch lange Etappen entspannt bleiben. Auf schlechten Straßen, bei wechselnden Bedingungen oder wenn die Route plötzlich unplanbar wird, zeigt sich die Stärke des Adventure-Konzepts.

Motor und Fahrgefühl: Charakterunterschiede im Alltag

Wie sich die Leistung im Fahrbetrieb unterscheidet

Im Vergleich der Motoren zeigt sich ein klarer Unterschied im Charakter: Die Yamaha Tracer 7 GT bietet ein eher „tourentaugliches“ Ansprechverhalten, das sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders angenehm, wenn man nicht ständig am Gas arbeiten möchte, sondern gleichmäßig vorankommen will. Die BMW R 1250 GS setzt dagegen auf einen kräftigen, gleichmäßig verfügbaren Vortrieb, der auch bei Lastwechseln und in höheren Geschwindigkeitsbereichen souverän bleibt. Dadurch wirkt die GS oft wie die Maschine für „entspanntes Tempo“, während die Yamaha eher zum aktiven Fahren einlädt.

Schwächen und Grenzen

Die Yamaha kann dort an Grenzen stoßen, wo man sehr viel Gewicht, sehr hohe Dauerlast oder extreme Langstrecken-„Autobahnphasen“ erwartet. Nicht, weil sie unbrauchbar wäre – eher weil die BMW in genau diesen Situationen ihr Gesamtkonzept stärker ausspielt. Umgekehrt gilt: Wer von der Tracer 7 GT erwartet, dass sie sich wie ein vollwertiges Adventure-Bike anfühlt, wird merken, dass sie stärker auf Straße und zügige Touren ausgelegt ist. Offroad-Ansprüche im großen Stil sind eher nicht ihr Hauptfokus.

Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität

Tracer 7 GT: leicht zu bewegen

Die Tracer 7 GT spielt ihre Vorteile vor allem beim Rangieren, in engen Passagen und auf kurvigen Strecken aus. Das Motorrad wirkt insgesamt „kompakt“ im Fahrgefühl: Man kann Linienwechsel schnell umsetzen und bleibt in der Kurve gut im Takt. Gerade wenn die Tour nicht nur aus Autobahn besteht, sondern aus Landstraße, ist das ein echter Pluspunkt.

R 1250 GS: Stabilität über Distanz

Die BMW R 1250 GS punktet mit Stabilität und einem souveränen Fahrbahngefühl. Bei längeren Etappen, bei Seitenwind oder wenn die Straße unruhiger wird, bleibt die GS deutlich gelassen. Das Fahrwerk unterstützt dabei, dass man nicht ständig „gegenarbeiten“ muss. Die Kehrseite: Die BMW fühlt sich im Vergleich weniger agil an. Wer häufig in engen Städten oder bei sehr langsamen Manövern unterwegs ist, merkt den Unterschied stärker.

Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie lange gut?

Yamaha: sportlich-tourentauglich

Die Sitzposition der Tracer 7 GT ist so ausgelegt, dass sie sportliche Kontrolle erlaubt, aber dennoch für Touren taugt. Der Windschutz und die Verkleidung helfen, den Fahrtwind erträglicher zu machen. Dadurch eignet sich die Yamaha besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die gern zügig unterwegs sind und dabei nicht komplett „auf Komfort“ umschalten möchten.

BMW: Komfortorientiert für lange Tage

Die BMW R 1250 GS ist auf Langstrecke optimiert. Die Ergonomie wirkt darauf ausgelegt, dass man auch nach vielen Stunden noch entspannt bleibt. Gerade wenn die Tour mehrere Tagesetappen umfasst oder wenn Pausen eher kurz ausfallen, spielt die GS ihre Stärke aus: Sie reduziert Ermüdung und unterstützt eine ruhige Fahrhaltung.

Elektronik und Assistenz: Unterschiedliche Schwerpunkte

Tracer 7 GT: moderne Unterstützung, klar im Fokus

Bei der Yamaha steht die Elektronik im Dienst des Fahrspaßes und der Alltagstauglichkeit. Fahrmodi und Assistenzfunktionen helfen dabei, das Motorrad passend zur Situation zu nutzen. Das macht die Tracer 7 GT besonders attraktiv, wenn man verschiedene Streckenprofile fährt – von trockener Landstraße bis zu wechselnden Bedingungen.

GS: Elektronik als Sicherheits- und Komfortbaustein

Die BMW R 1250 GS setzt stärker auf ein „Gesamtpaket“ aus Elektronik und Fahrkomfort. Dadurch wird das Motorrad in vielen Situationen berechenbarer und unterstützt den Fahrer spürbar. Das ist vor allem dann wertvoll, wenn die Route nicht planbar ist oder wenn man auch bei widrigen Bedingungen entspannt bleiben möchte.

Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt

Windschutz, Schutz und Alltagstauglichkeit

Im Vergleich zeigt sich: Die Tracer 7 GT ist auf Touren mit Fokus auf Straße ausgelegt. Windschutz und Verkleidung sorgen dafür, dass man auch bei längeren Fahrten nicht komplett „gegen den Wind“ arbeitet. Die BMW bietet ebenfalls Schutz, aber mit einem anderen Anspruch: Sie ist stärker darauf ausgelegt, dass man auch bei wechselnden Bedingungen und längeren Etappen komfortabel bleibt.

Handlichkeit und Gewicht im Gefühl

Die Yamaha wirkt leichter und dadurch einfacher zu kontrollieren – besonders bei niedrigen Geschwindigkeiten. Die BMW ist zwar ebenfalls gut beherrschbar, aber das Gesamtgewicht und die Bauart machen sich im Alltag deutlicher bemerkbar. Wer häufig stop-and-go fährt oder oft rangiert, wird die Yamaha als unkomplizierter wahrnehmen. Wer dagegen lange Strecken fährt und das Motorrad „laufen lässt“, erlebt die BMW eher als Vorteil: stabil, ruhig, durchdacht.

Stärken und Schwächen im direkten Vergleich

Yamaha Tracer 7 GT – Stärken

  • Agiles, straßenorientiertes Handling für Kurven und wechselnde Strecken
  • Tourenkomfort mit sportlichem Charakter – gut für regelmäßige Einsätze
  • Elektronik, die das Fahren intuitiv unterstützt

Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen

  • Adventure-Anspruch im Offroad-Sinne ist eher begrenzt
  • Für sehr lange, schwere Dauerlastphasen spielt die BMW ihr Konzept stärker aus

BMW R 1250 GS – Stärken

  • Sehr souveränes Langstrecken- und Komfortgefühl
  • Stabilität und Ruhe bei wechselnden Bedingungen
  • Elektronik als spürbarer Sicherheits- und Komfortbaustein

BMW R 1250 GS – Schwächen

  • Weniger „leichtfüßig“ im Handling als die Yamaha
  • Im Stadt- und Rangierbetrieb wirkt das Gesamtkonzept weniger unkompliziert

Für wen lohnt sich welches Motorrad?

Die Entscheidung hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern welches Konzept besser zum eigenen Fahrstil passt. Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders passend, wenn Touren Spaß machen sollen und das Motorrad auch im Alltag gern bewegt wird. Wer gern zügig fährt, Kurven mag und ein Motorrad sucht, das sich nicht nach „großem Abenteuergerät“ anfühlt, wird mit der Yamaha sehr glücklich.

Die BMW R 1250 GS ist die bessere Wahl, wenn lange Etappen, Komfort und Vielseitigkeit im Vordergrund stehen. Wer häufig weitere Strecken fährt, unterschiedliche Straßenbedingungen erwartet und dabei ein Maximum an Ruhe und Unterstützung möchte, bekommt mit der GS ein sehr stimmiges Gesamtpaket.

Fazit:

Die Yamaha Tracer 7 GT ist die Wahl für Fahrerinnen und Fahrer, die einen straßennahen Tourer suchen: lebendig im Handling, angenehm im Alltag und mit Elektronik, die das Fahren unkompliziert macht. Sie überzeugt vor allem dort, wo Kurven, wechselnde Strecken und ein aktiver Fahrstil zählen. Die BMW R 1250 GS spielt ihre Stärken besonders auf langen Strecken und bei wechselnden Bedingungen aus: Sie wirkt souverän, komfortorientiert und unterstützt spürbar – ideal für Tage, an denen man möglichst entspannt ankommen möchte und das Motorrad auch mal „mehr“ können soll als nur die perfekte Asphaltstrecke. Wer häufig kurze bis mittlere Touren fährt und dabei gern dynamisch unterwegs ist, findet in der Yamaha den besseren Partner. Wer dagegen viel reist, Komfort priorisiert und ein vielseitiges Adventure-Konzept sucht, liegt mit der BMW R 1250 GS richtig.

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