| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Yamaha Tracer 7 GT vs. BMW R nineT Urban G/S – welcher Motorradtyp passt besser?
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ aussehen, aber aus unterschiedlichen Welten kommen, wird ein Vergleich besonders spannend. Die Yamaha Tracer 7 GT steht für moderne Touring-Qualitäten: komfortorientiert, alltagstauglich und mit dem Anspruch, viele Kilometer entspannt zu machen. Die BMW R nineT Urban G/S dagegen wirkt wie ein Statement: klassisch im Look, aber mit dem Anspruch, im Alltag und auf längeren Strecken genauso präsent zu sein. Im direkten Vergleich zeigen sich klare Stärken – und auch ein paar Punkte, die je nach Fahrprofil wichtiger oder weniger wichtig sind.
Grundcharakter: Touring-Pragmatismus vs. klassischer G/S-Spirit
Die Yamaha Tracer 7 GT ist in ihrer Auslegung sehr auf „funktioniert einfach“ getrimmt. Die Maschine wirkt wie gemacht für regelmäßige Fahrten: Pendeln, Wochenendtour, spontane Ausflüge. Dabei spielt die Tracer-7-Philosophie ihre Vorteile aus, weil sie ein ausgewogenes Verhältnis aus Komfort, Stabilität und handlichem Handling bietet.
Die BMW R nineT Urban G/S bringt dagegen mehr „Motorradgefühl“ im klassischen Sinn. Der Charakter ist spürbar, die Maschine vermittelt eine direkte Verbindung zur Straße. Wer sich an markanten Motor- und Fahrwerksimpulsen erfreut, wird hier eher das Gefühl bekommen, ein Stück Motorradgeschichte zu fahren – ohne dabei auf moderne Ansprüche zu verzichten.
Wie sich das im Alltag bemerkbar macht
Im Stadtverkehr und auf kurzen Strecken zeigt sich der Unterschied vor allem in der Art, wie beide Motorräder mit Tempowechseln umgehen. Die Tracer 7 GT wirkt dabei oft wie ein ruhiger Begleiter, der das Tempo „mitträgt“. Die Urban G/S fordert etwas mehr Aufmerksamkeit, belohnt aber mit einem sehr lebendigen Fahrgefühl. Wer häufig stop-and-go fährt, wird die Yamaha häufig als entspannter empfinden, während die BMW eher dann punktet, wenn die Fahrt schon nach wenigen Minuten „nach Motorrad“ aussehen soll.
Ergonomie und Sitzposition: Komfort für lange Strecken vs. sportlich-natürliche Haltung
Bei der Yamaha Tracer 7 GT ist die Sitzposition klar auf Touring ausgelegt. Das bedeutet: eine Haltung, die auch nach längerer Zeit nicht sofort in den „Ich will runter vom Bike“-Modus kippt. Dazu passt das Gesamtpaket aus Windschutz und Fahrwerksabstimmung, das die Maschine auf der Landstraße stabil und berechenbar wirken lässt.
Die BMW R nineT Urban G/S setzt stärker auf eine natürliche, eher „direkte“ Ergonomie. Das kann sich sehr angenehm anfühlen, weil die Maschine nicht versucht, alles zu glätten. Gleichzeitig ist das Fahrgefühl oft intensiver: Man sitzt nicht nur auf dem Motorrad, man ist spürbar Teil davon. Für kürzere Touren oder Fahrten mit mehr Kurvenanteil kann das ein Vorteil sein.
Wind und Wetter: Wer profitiert mehr?
Auf längeren Strecken entscheidet sich viel über Windschutz und die Art, wie das Motorrad den Fahrer „abschirmt“. Die Tracer 7 GT ist hier typischerweise im Touring-Element – sie wirkt wie ein Motorrad, das auch bei wechselnden Bedingungen die Konzentration auf die Straße lenkt. Die BMW kann ebenfalls komfortabel sein, aber sie spielt eher in der Liga „Fahren mit Charakter“ statt „maximaler Schutz“.
Motor und Antrieb: gleichmäßig vs. emotional
Beim Antrieb trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha Tracer 7 GT überzeugt mit einem eher gleichmäßigen, tourentauglichen Leistungsbild. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig moderates Tempo gefahren wird oder wenn Überholmanöver nicht als „Sportprogramm“, sondern als pragmatische Alltagssache betrachtet werden.
Die BMW R nineT Urban G/S wirkt dagegen oft emotionaler. Der Motorcharakter ist präsenter, das Ansprechverhalten vermittelt mehr „Direktheit“. Wer gerne mit dem Gas spielt, wird die BMW als spannender erleben – vor allem, wenn die Strecke kurvig wird oder wenn man bewusst nicht nur „von A nach B“ fährt.
Getriebe und Fahrbarkeit
Beide Motorräder lassen sich im Alltag gut bewegen, aber die Art der Kraftentfaltung ist unterschiedlich. Die Yamaha wirkt tendenziell wie ein Motorrad, das die Leistung harmonisch in den Fahrfluss integriert. Die BMW kann sich dagegen in bestimmten Situationen „mechanischer“ anfühlen – was nicht negativ sein muss, sondern eher zur Persönlichkeit passt.
Fahrwerk und Handling: Stabilität für Tempo vs. Agilität mit Gefühl
Die Yamaha Tracer 7 GT spielt ihre Stärken häufig bei gleichmäßigem Tempo und längeren Abschnitten aus. Das Fahrwerk wirkt darauf ausgelegt, die Linie zu halten und Unebenheiten kontrolliert zu verarbeiten. Dadurch entsteht ein Gefühl von Sicherheit, besonders wenn die Straße nicht perfekt ist.
Die BMW R nineT Urban G/S ist im Handling oft sehr lebendig. Sie vermittelt ein klares Feedback aus dem Fahrwerk und aus der Geometrie. Das kann in engen Kehren und auf kurvigen Landstraßen ein echter Vorteil sein, weil das Motorrad schnell „mitdenkt“.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Die Yamaha ist tendenziell die Wahl, wenn ein Motorrad gesucht wird, das auch bei längeren Touren souverän bleibt und den Fahrer nicht ständig „neu sortieren“ muss. Die BMW ist tendenziell die Wahl, wenn das Motorrad selbst Teil des Erlebnisses sein soll – mit mehr Rückmeldung und einem Fahrgefühl, das stärker nach „Motorrad“ klingt und sich so auch anfühlt.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Im Vergleich zeigen sich beide Maschinen als solide Basis für sicheres Fahren. Entscheidend ist weniger, ob eine Bremse „besser“ ist, sondern wie sie sich im Alltag anfühlt: Dosierbarkeit, Standfestigkeit und das Gefühl, wann die Verzögerung einsetzt. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt dabei häufig wie ein Motorrad, das das Bremsen sehr berechenbar in den Fahrfluss integriert. Die BMW R nineT Urban G/S kann ebenfalls stark verzögern, wirkt aber in der Wahrnehmung oft etwas direkter – was für viele Fahrer genau richtig ist, für andere aber weniger „tourig“.
Elektronik und Assistenz: moderne Unterstützung vs. Fokus auf Fahrgefühl
Elektronik ist heute ein großes Thema, und im Vergleich wird schnell klar, wie unterschiedlich die Philosophie sein kann. Die Yamaha Tracer 7 GT setzt typischerweise auf ein Paket, das den Alltag erleichtert: Stabilität, Unterstützung beim Fahren und ein System, das auch bei wechselnden Bedingungen hilft, den Kopf frei zu halten.
Die BMW R nineT Urban G/S bringt ebenfalls moderne Komponenten mit, bleibt aber in der Wahrnehmung oft stärker auf das Fahrerlebnis ausgerichtet. Das kann bedeuten: weniger „Eingreifen“, mehr „Fahren lassen“, solange man im Rahmen bleibt.
Für wen ist welche Elektronik-Philosophie passend?
Wer häufig bei Regen, wechselndem Belag oder im stressigen Alltag unterwegs ist, wird die Yamaha-Ansätze oft als entlastend empfinden. Wer dagegen bewusst fährt, das Motorrad spürt und die Technik eher als Hintergrundunterstützung sieht, wird die BMW-Charakteristik häufig als stimmiger erleben.
Alltagstauglichkeit: Gepäck, Alltag und Werkstattrealität
Tourenfähigkeit ist mehr als nur „geht auch auf längere Strecken“. Es geht um Alltagstauglichkeit: Gepäckkonzept, Bedienbarkeit, Ergonomie im Stand und die Frage, wie unkompliziert sich das Motorrad in den Alltag integrieren lässt. Die Yamaha Tracer 7 GT ist hier meist sehr überzeugend, weil sie als Touring-Bike gedacht ist und entsprechend „mitdenkt“: Zubehör und Gepäcklösungen passen typischerweise gut in das Gesamtkonzept.
Die BMW R nineT Urban G/S punktet ebenfalls, aber auf eine andere Art. Sie wirkt oft wie ein Motorrad, das man gerne „mit Stil“ nutzt. Das kann bedeuten, dass die Integration von Zubehör und die Planung von Touren stärker nach persönlichem Geschmack läuft. Dafür bekommt man ein Motorrad, das optisch und vom Charakter her nicht nach „Transportmittel“ aussieht.
Stärken und Schwächen bei der Nutzung im Alltag
Die Yamaha ist tendenziell die bessere Wahl, wenn häufig gefahren wird, wenn Touren spontan entstehen und wenn Komfort und praktische Lösungen im Vordergrund stehen. Die BMW ist tendenziell die bessere Wahl, wenn das Motorrad nicht nur funktionieren, sondern auch begeistern soll – optisch, akustisch und vom Fahrgefühl her.
Design und Identität: Wer will, dass das Motorrad auffällt?
Design ist natürlich Geschmackssache, aber im Vergleich wird klar, wie unterschiedlich die Zielgruppe sein kann. Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt modern und zweckorientiert. Sie sieht nach „Touring“ aus, ohne zu übertreiben. Die BMW R nineT Urban G/S ist dagegen deutlich stärker im Retro-/G/S-Look verankert. Wer Wert auf eine markante Optik legt und ein Motorrad möchte, das auch im Stand Aufmerksamkeit zieht, wird hier eher glücklich.
Welches Motorrad passt zu welchem Fahrstil?
Der Vergleich lässt sich am Ende auf eine einfache Frage herunterbrechen: Soll das Motorrad vor allem entspannen und tragen – oder soll es vor allem intensiv erlebbar sein?
Yamaha Tracer 7 GT – ideal, wenn…
- regelmäßig längere Strecken gefahren werden und Komfort wichtig ist
- ein berechenbares, tourentaugliches Fahrverhalten im Vordergrund steht
- Alltag und spontane Touren möglichst unkompliziert zusammenkommen sollen
- Elektronik und Windschutz als echte Entlastung empfunden werden
BMW R nineT Urban G/S – ideal, wenn…
- ein Motorrad mit starkem Charakter gesucht wird
- Fahrgefühl und Direktheit wichtiger sind als „maximaler Komfort“
- kurvige Strecken und bewusstes Fahren mehr Spaß machen
- Design und Identität einen hohen Stellenwert haben
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für alle, die ein vielseitiges Touring-Motorrad suchen, das im Alltag zuverlässig funktioniert und auf längeren Strecken Ruhe ins Fahrgefühl bringt. Sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn Windschutz, Komfort und eine harmonische, berechenbare Art zu fahren im Vordergrund stehen. Die BMW R nineT Urban G/S passt dagegen besser zu Fahrern, die ein Motorrad nicht nur nutzen, sondern erleben möchten: mit mehr emotionalem Antrieb, direkterem Feedback und einer klaren Identität. Wer häufig entspannt tourt und dabei möglichst wenig „arbeiten“ will, findet in der Yamaha den stimmigeren Begleiter. Wer dagegen Kurven, Motorcharakter und das besondere Auftreten sucht, wird mit der BMW deutlich mehr „Motorrad“ im Alltag finden.