| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 8.689 € | |
| Baujahr | von 2014 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- praktisches Staufach
- sehr zugängliches Motorrad
- einfache Bedienung
- gutes Display mit Navi-Anbindung via App
- schöner Sound
- mehr Power als man erwartet
- Windschild nicht verstellbar
- USB-Anschluss nicht Serie
- keine Blinker-Rückstellung
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 216 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.210 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 802 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 745 | ccm |
| Hub | 80 | mm |
| Bohrung | 77 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 59 PS bei 6.750 U/Min | |
| Drehmoment | 69 NM bei 4.750 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 173 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 403 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Stahlrohrrahmen | |
| Federung vorne | Telegabel 41 mm (Federweg 120)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein (Federweg 120)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70-ZR17M/C | |
| Reifen hinten | 160/60-ZR17M/C | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe mit radial montierten Zweikolbenbremszangen ( Ø 296 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe mit Einkolbenbremszange ( Ø 240 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit
Die Honda NC 750 X ist so etwas wie der VW Golf der Motorräder: Robust, praktisch, alltagstauglich. Das Image ist so lala, aber jeder will sie haben. Dieser Cross-Over war im letzten Jahr immerhin unter den Top 5 der meistverkauften Honda-Motorräder in Deutschland! Sie fährt sich klasse, überfordert niemanden und lässt sich tadellos bedienen. Das neue Cockpit ist stark und die Doppelscheibe vorne hat ihr auch gut getan. Wer auf der Suche nach einem alltagstauglichen Tausendsassa ist und z.B. im Stadtverkehr keinen Bock mehr auf die Schalterei hat, der sollte sich die Honda NC 750 X mit DCT unbedingt ansehen.Die Testmaschine wurde uns von motofun, einem großen Honda-Händler in Kaltenkirchen nahe Hamburg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Neben der NC 750 X könnt ihr bei motofun auch alle anderen Honda-Motorräder Probefahren - ein Besuch dort lohnt sich also immer. Für eine Probefahrt aber bitte vorher anrufen und Termin abstimmen.
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Yamaha Tracer 7 GT vs Honda NC 750 X: Vergleich für Alltag und Tour
Wer ein Motorrad sucht, das im Alltag funktioniert und auf längeren Strecken nicht schlappmacht, landet schnell in der Kategorie „Allrounder“. Genau hier treffen mit der Yamaha Tracer 7 GT und der Honda NC 750 X zwei sehr unterschiedliche Philosophien aufeinander. Die eine setzt auf sportlichere Reise-Optik und dynamisches Fahrgefühl, die andere auf praktische Vernunft, entspannte Ergonomie und einen Fokus auf Alltagstauglichkeit. Im Vergleich zeigt sich: Beide Modelle können viel – aber sie spielen ihre Stärken in unterschiedlichen Situationen aus.
Grundcharakter: Reiseenduro vs. pragmatischer Allrounder
Die Yamaha Tracer 7 GT wirkt wie ein Motorrad, das für Touren gebaut wurde: mit Reiseausstattung, einer eher „aktiven“ Sitzhaltung und dem Anspruch, auch zügig zu fahren. Die Honda NC 750 X dagegen steht für einen bodenständigen Ansatz. Sie ist darauf ausgelegt, sich leicht zu bewegen, entspannt zu fahren und im Alltag unkompliziert zu bleiben. Wer häufig pendelt, kurze Strecken fährt oder einfach ein Motorrad möchte, das zuverlässig funktioniert, findet hier eine starke Basis.
Fahrgefühl und Motorisierung im Vergleich
Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Motorräder vor allem im Charakter. Die Tracer 7 GT vermittelt ein spürbar „touriges“ Gefühl: Der Motor unterstützt zügiges Beschleunigen und lässt sich so fahren, dass man auch auf Landstraßen gern etwas mehr Tempo mitnimmt. Die NC 750 X setzt dagegen auf gleichmäßige, ruhige Kraftentfaltung. Das macht sie besonders angenehm, wenn der Fokus auf entspanntem Gleiten liegt – etwa im Stadtverkehr, auf Feierabendrunden oder bei längeren Fahrten, bei denen man nicht ständig am Gas „arbeiten“ möchte.
Wichtig ist: Beide Motorräder sind nicht nur für eine Art Fahrt gedacht. Aber die Yamaha belohnt eher den Fahrer, der Dynamik mag und häufiger „mit dem Motorrad arbeitet“. Die Honda belohnt dagegen den Fahrstil, der auf Ruhe, Planbarkeit und Effizienz setzt.
Ergonomie und Komfort: Wer sitzt wie gut?
Komfort entscheidet sich nicht nur an der Sitzbank, sondern auch an Windschutz, Lenkerposition und dem Gefühl, wie stabil das Motorrad bei wechselnden Geschwindigkeiten bleibt. Die Yamaha Tracer 7 GT ist als GT-Version klar auf längere Strecken ausgelegt. Der Windschutz und die insgesamt „tourige“ Ausrichtung helfen dabei, auch bei flotteren Tempi entspannter zu bleiben. Dazu kommt eine Sitzposition, die zwar sportlicher wirkt als bei vielen rein komfortorientierten Modellen, aber dennoch für Tagesetappen ausgelegt ist.
Die Honda NC 750 X punktet mit einer sehr alltagstauglichen Ergonomie. Die Sitzposition wirkt zugänglich und freundlich, was besonders im Stadtverkehr und bei häufigen Stop-and-go-Situationen spürbar wird. Auch für Fahrer, die nicht ständig in eine sportliche Haltung „hineinrutschen“ möchten, ist das ein Plus. Auf der anderen Seite fühlt sich die Yamaha auf der Autobahn oder bei längeren, gleichmäßigen Abschnitten oft „touriger“ an, während die Honda eher den entspannten Charakter betont.
Alltagstauglichkeit: Handling, Übersicht und Praxis
Im Alltag zählt vor allem, wie leicht sich ein Motorrad im Verkehr bewegt, wie gut es sich rangieren lässt und wie unkompliziert es im Alltag bleibt. Die Honda NC 750 X ist hier besonders stark: Sie wirkt wie ein Motorrad, das man gern nutzt – ohne dass man ständig über „zu viel Aufwand“ nachdenken muss. Das betrifft das Handling im langsamen Tempo, die intuitive Bedienbarkeit und das insgesamt ruhige Fahrverhalten.
Die Yamaha Tracer 7 GT ist ebenfalls alltagstauglich, aber sie spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn die Fahrt aus dem Stadtverkehr herausgeht. Im Stadtbetrieb ist sie nicht „unhandlich“, aber der Charakter ist klar mehr auf Tour und Fahrspaß ausgelegt. Wer also häufig kurze Strecken fährt, wird die Honda als entspannter empfinden. Wer dagegen regelmäßig aus der Stadt herausfährt und die Strecke gern dynamischer angeht, findet in der Yamaha schnell den richtigen Rhythmus.
Windschutz und Schutzwirkung
Gerade bei wechselhaftem Wetter oder längeren Fahrten ist die Schutzwirkung ein echtes Kaufargument. Die Tracer 7 GT ist als GT-Modell darauf ausgelegt, mehr Komfort bei Wind und Wetter zu bieten. Die NC 750 X ist ebenfalls solide, aber eher im Sinne eines „praktischen Allrounders“ zu verstehen. Wer häufig bei höheren Geschwindigkeiten unterwegs ist, wird die Yamaha als angenehmer empfinden.
Bremsen und Fahrwerk: Stabilität vs. Agilität
Beide Motorräder sind auf Sicherheit und Kontrolle ausgelegt, aber sie fühlen sich unterschiedlich an. Die Yamaha Tracer 7 GT vermittelt in schnellen Wechseln und bei zügiger Fahrweise mehr „Tourenstabilität“. Das Fahrwerk wirkt darauf abgestimmt, dass man auch auf längeren Strecken souverän bleibt. In Kurven unterstützt die Yamaha das dynamische Fahren spürbar, ohne dabei komplett „hart“ zu wirken.
Die Honda NC 750 X setzt stärker auf ein leicht zu kontrollierendes, ruhiges Fahrverhalten. Das Fahrwerk wirkt so, dass man auch bei wechselnder Fahrbahn gut zurechtkommt und das Motorrad nicht ständig „neu sortieren“ muss. Für viele Fahrer ist das ein großer Vorteil, weil es Stress reduziert – besonders, wenn die Strecke nicht perfekt ist oder wenn man nicht jedes Mal sportlich fahren möchte.
Technik und Ausstattung: Was macht den Unterschied?
Bei der Ausstattung zeigt sich die unterschiedliche Zielgruppe. Die Tracer 7 GT ist als Reisevariante gedacht und bringt eine Ausrichtung mit, die das Motorrad für Touren „bereit“ macht. Das spürt man im Gesamtkonzept: mehr Komfort-Feeling, mehr Reise-Anspruch und ein Paket, das sich gut für längere Fahrten eignet.
Die NC 750 X ist dagegen ein Motorrad, das vor allem durch seine praktische Idee überzeugt. Sie wirkt wie ein Modell, das man gern nutzt, weil es im Alltag funktioniert und nicht nur „schön“ ist. Wer Wert auf unkomplizierte Nutzung legt, wird die Honda schnell schätzen.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken: klare Tourenorientierung, angenehmer Windschutz, souveränes Fahrgefühl bei zügigerer Gangart, insgesamt „reisebereit“ im Charakter. Schwächen: wer primär nur kurze Strecken in der Stadt fährt, empfindet den sportlich-tourigen Charakter möglicherweise als weniger „entspannt“ als bei der Honda.
Honda NC 750 X – Stärken: sehr alltagstauglich, entspannte Ergonomie, leichtes Handling im Verkehr, ruhiger und planbarer Fahrcharakter. Schwächen: wer häufig hohe Autobahn- oder Landstraßentempi fährt und dabei maximalen Reise-Komfort sucht, wird die Yamaha als passender empfinden.
Für welche Fahrprofile passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über das eigene Fahrprofil entscheiden. Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders interessant für Fahrer, die regelmäßig längere Strecken fahren, gern zügig unterwegs sind und dabei Wert auf Komfort und Schutzwirkung legen. Sie eignet sich auch dann, wenn das Motorrad nicht nur „Transport“ sein soll, sondern ein Stück Fahrspaß mitbringt – ohne dabei den Reisegedanken zu verlieren.
Die Honda NC 750 X ist ideal für alle, die ein Motorrad suchen, das im Alltag überzeugt: Pendeln, Wochenendfahrten, Touren mit Fokus auf Entspannung und ein unkompliziertes Handling. Wer ein Motorrad möchte, das sich leicht in den Alltag integrieren lässt und bei dem man sich auf das Wesentliche konzentrieren kann, findet in der Honda einen sehr stimmigen Begleiter.
Entscheidungshilfe: Worauf beim Probefahren achten?
Beim Probefahren lohnt es sich, auf drei Dinge zu achten: das Gefühl bei niedrigen Geschwindigkeiten (Ampeln, Rangieren), das Fahrverhalten bei mittleren Geschwindigkeiten (Landstraße) und die Ergonomie bei längerer Fahrt (Sitzposition, Windschutz, Ermüdung). Die Yamaha wird bei zügigerem Fahren und auf längeren Etappen oft stärker wirken. Die Honda wird bei entspanntem Fahren und im Stadtverkehr häufig den größeren Komfortvorteil liefern.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl für Fahrer, die regelmäßig Touren machen, Wind- und Komfortthemen ernst nehmen und ein Motorrad suchen, das auch bei flotterer Fahrweise souverän bleibt. Ihr Charakter ist klar reiseorientiert, und genau daraus entsteht der Mehrwert auf längeren Strecken. Wer dagegen vor allem im Alltag unterwegs ist, häufig im Verkehr steht und ein Motorrad möchte, das sich unkompliziert und entspannt bewegen lässt, trifft mit der Honda NC 750 X die passendere Entscheidung. Sie wirkt besonders stimmig für Pendeln, kurze bis mittlere Strecken und Fahrten, bei denen Ruhe und einfache Handhabung im Vordergrund stehen. Kurz gesagt: Yamaha für die Tour mit mehr Dynamik und Reisekomfort, Honda für den Alltag mit entspannter Ergonomie und unkomplizierter Nutzung.