| UVP | 11.924 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- sehr einfach zu fahrendes Motorrad
- perfekte Sitzergonomie für langes Fahren
- sehr gute Reifen und Bremsen
- Vollkarten-Navigation ohne Aufpreis
- vernünftige Koffer bei der GT inklusive
- etwas teurer als Wettbewerber
- QuickShifter nur gegen Aufpreis
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 212 | kg |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Länge | 2.135 | mm |
| Radstand | 1.495 | mm |
| Sitzhöhe: | 845-865 | mm |
| Höhe | 1.330 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 68 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 18 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 439 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down-Telegabel, Ø 41 mm, Zugstufe einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Zentralfederbein, einstellbar in Zugstufe und Vorspannung (Federweg 139)mm | |
| Aufhängung hinten | Alu-Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R17 | |
| Reifen hinten | 180/55 R17 | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, Vierkolben-Festsättel ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
Die neue Yamaha Tracer 7 GT kann mehr, als ich erwartet hätte. Sie ist zwar leistungsmäßig den Triple 9er-Modellen von Yamaha unterlegen, kann sonst aber eigentlich alles genauso gut. Ich bin mir sicher: Für ganz viele Fahrer ist die Tracer 7 sogar die bessere Wahl, weil sie sich noch einfacher und sicherer fahren lässt und den Piloten niemals zur waghalsigen Raserei verführt. Preislich ist sie zwar kein Schnapper, aber dafür bekommt man auch ein richtig gutes Cross-Over Bike. Oder wie Yamaha sagen würde: Einen richtig guten Sport-Tourer.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die Yamaha Tracer 7 GT als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht nur in der Stadt, das hätte die neue Tracer 2025 nicht verdient!
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
MotorradTest.de auf YouTube
Yamaha Tracer 7 GT vs Yamaha MT-07: Vergleich für Touren, Alltag und Fahrgefühl
Wenn zwei Yamaha-Modelle aufeinander treffen, die auf den ersten Blick aus unterschiedlichen Welten kommen, wird der Vergleich besonders spannend: Die Yamaha Tracer 7 GT steht für mehr Komfort, mehr Schutz und eine klar tourenorientierte Ausrichtung. Die Yamaha MT-07 dagegen ist das unkomplizierte Naked-Bike, das mit direktem Ansprechverhalten, leichtem Handling und viel Fahrspaß im Alltag überzeugt. Beide Motorräder haben ihren eigenen Charakter – und genau daraus entsteht die Frage: Welches Bike passt besser zu den eigenen Fahrten, dem eigenen Tempo und dem eigenen Anspruch?
Grundidee im Vergleich: Tourenkomfort vs. Naked-Agilität
Die Tracer 7 GT ist als sportlicher Reisebegleiter gedacht. Das merkt man an der Ausrichtung: mehr Wind- und Wetterschutz, eine insgesamt „tourigere“ Sitz- und Fahrhaltung und ein Setup, das längere Strecken entspannter macht. Die MT-07 ist dagegen ein Motorrad, das vor allem für das „Dazwischen“ gebaut wirkt: kurze Wege, spontane Ausfahrten, Stadtverkehr und Landstraße – mit einem Fahrgefühl, das schnell anspricht und nicht lange erklärt werden muss.
Fahrkomfort und Ergonomie: Wer lange fährt, gewinnt
Im Alltag und auf längeren Touren zeigt sich ein deutlicher Unterschied. Die Tracer 7 GT ist darauf ausgelegt, dass der Fahrtwind weniger „arbeitet“. Der Windschutz und die insgesamt tourenfreundlichere Auslegung sorgen dafür, dass sich die Maschine auch nach mehreren Stunden noch stimmig anfühlt. Dazu kommt die Art, wie die Tracer 7 GT die Strecke „beruhigt“: Sie wirkt weniger hektisch, sondern eher wie ein Motorrad, das Kilometer sammelt.
Die MT-07 ist nicht unbequem – aber sie ist spürbar näher am Naked-Konzept. Das bedeutet: mehr direkte Rückmeldung, mehr Gefühl für die Straße und eine Haltung, die sportlich und lebendig bleibt. Wer häufig in der Stadt unterwegs ist oder gern zügig um die Ecke fährt, profitiert von der agilen Ausstrahlung. Wer dagegen regelmäßig lange Strecken fährt, merkt schneller, dass die Tracer 7 GT im Komfortbereich die Nase vorn hat.
Windschutz und Alltagstauglichkeit: Unterschiedliche Prioritäten
Gerade bei wechselhaftem Wetter zeigt sich, wie unterschiedlich die beiden Modelle gedacht sind. Die Tracer 7 GT bietet durch ihre tourenorientierte Verkleidung und den Windschutz einen spürbaren Vorteil. Das reduziert Ermüdung und macht auch längere Fahrten bei Wind angenehmer. Die MT-07 ist dagegen stärker „offen“ – das ist für viele genau der Reiz, weil das Motorrad dadurch leichter und unmittelbarer wirkt. Aber bei Regen, starkem Wind oder kühleren Temperaturen wird der Komfortvorteil der Tracer 7 GT schnell sichtbar.
Motorcharakter und Fahrgefühl: Direktheit vs. souveräne Reise
Beide Motorräder nutzen den typischen Yamaha-Charakter, aber sie übersetzen ihn in unterschiedliche Fahrstile. Die MT-07 steht für ein sehr direktes Ansprechverhalten. Das macht sie besonders attraktiv, wenn es um Alltagstempo, Beschleunigung aus dem Stand oder ums schnelle Reagieren im Verkehr geht. Die Maschine fühlt sich dabei „leicht“ an – nicht nur vom Handling, sondern auch vom Gefühl her, dass man jederzeit unkompliziert nachlegen kann.
Die Tracer 7 GT wirkt dagegen wie ein Motorrad, das den Motor nicht nur für den Kick zwischendurch nutzt, sondern für gleichmäßiges Vorankommen. Das bedeutet: Sie kann genauso dynamisch sein, aber sie spielt ihre Stärken besonders dann aus, wenn man zügig über Land fährt oder Autobahnabschnitte entspannt überbrückt. Im Vergleich wirkt die Tracer 7 GT wie die Maschine, die „souveräner“ bleibt, während die MT-07 eher „lebendig“ und spontan wirkt.
Handling und Fahrdynamik: Agil in der Stadt, stabil auf Strecke
Beim Handling unterscheiden sich die Schwerpunkte. Die MT-07 ist ein Paradebeispiel für Agilität: Sie lässt sich leicht bewegen, wirkt handlich und macht das Wechseln der Linie unkompliziert. Das ist besonders im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen spürbar. Wer gern früh bremst, sauber einlenkt und das Motorrad „mitnimmt“, wird mit der MT-07 viel Freude haben.
Die Tracer 7 GT ist ebenfalls wendig, aber sie fühlt sich stärker auf Stabilität und ruhiges Geradeaus an. Das ist kein Widerspruch zur Fahrfreude – eher eine andere Art davon. Auf längeren Strecken und bei höherem Tempo wirkt die Tracer 7 GT wie die bessere Wahl, wenn man nicht ständig „arbeiten“ möchte, sondern das Motorrad die Fahrt trägt.
Bremsen und Fahrwerk: Wo sich die Unterschiede im Alltag zeigen
Bei Bremsen und Fahrwerk geht es im Vergleich weniger um „besser oder schlechter“, sondern um den Einsatzzweck. Die MT-07 spielt ihre Stärken dort aus, wo man häufig moderat bremst, oft beschleunigt und das Motorrad dynamisch bewegt. Sie wirkt dabei direkt und kontrolliert, was das Vertrauen in die Fahrdynamik erhöht.
Die Tracer 7 GT ist für den Reiseeinsatz gedacht – und das spürt man, wenn es um Stabilität, Reserven und das Verhalten bei längeren Fahrten geht. Gerade wenn die Strecke anspruchsvoller wird oder man mit Gepäck bzw. bei längeren Etappen unterwegs ist, wirkt die Tracer 7 GT als die Maschine, die entspannter bleibt.
Ausstattung und Elektronik: Mehr Komfort, mehr „Reise“
Ein großer Unterschied im Vergleich ist die Ausstattung. Die Tracer 7 GT ist deutlich stärker auf Komfort und moderne Reisefeatures ausgelegt. Das zeigt sich in der Art, wie sie sich im Alltag „fertig“ anfühlt: weniger Basteln, mehr sofort nutzbar. Wer häufig unterwegs ist, auch mal länger, und dabei nicht nur die Strecke, sondern auch das Motorrad als Gesamterlebnis betrachtet, wird die Tracer 7 GT schnell als stimmig empfinden.
Die MT-07 ist dagegen der Inbegriff von „einfach losfahren“. Sie setzt auf das Wesentliche und lässt den Fokus klar auf dem Fahrgefühl. Das ist ein Vorteil, wenn man ein Motorrad möchte, das nicht zu viel „Technik“ erklärt, sondern direkt funktioniert. Gleichzeitig bedeutet das: Wer maximale Assistenz und Reise-Komfort sucht, wird bei der Tracer 7 GT eher fündig.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha Tracer 7 GT – Stärken
- Komfort und Windschutz: besonders auf längeren Strecken spürbar.
- Tourenorientierte Gesamtwirkung: ruhiger, souveräner Charakter.
- Mehr Ausstattung: Reise-Feeling durch moderne Features und „All-in-one“-Ansatz.
Yamaha Tracer 7 GT – Schwächen
- Weniger „offen“ wie ein Naked-Bike: wer maximale Unmittelbarkeit sucht, könnte sich weniger „nackt“ fühlen.
- Tourenfokus: im reinen Stadt- und Kurzstreckenbetrieb wirkt sie manchmal weniger „leicht im Kopf“ als die MT-07.
Yamaha MT-07 – Stärken
- Direktes Fahrgefühl: schnell ans Gas, schnell ans Tempo.
- Agilität im Alltag: ideal für Stadt, enge Kurven und spontane Fahrten.
- Unkompliziertes Konzept: Fokus auf Fahrspaß statt auf Reise-„Komfortpakete“.
Yamaha MT-07 – Schwächen
- Weniger Wind- und Wetterschutz: bei längeren Etappen kann das ermüden.
- Tourenanspruch: wer regelmäßig weite Strecken fährt, wird die Tracer-Vorteile schneller merken.
Für wen passt welches Motorrad?
Der Vergleich lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Die Yamaha Tracer 7 GT ist besonders passend für alle, die nicht nur „fahren“, sondern auch unterwegs sein wollen: längere Touren, wechselhaftes Wetter, entspanntes Tempo und ein Motorrad, das dabei Komfort und Ausstattung mitbringt. Wer häufig auf der Landstraße unterwegs ist, auch mal weiter weg fährt und dabei nicht ständig an Details denken möchte, bekommt mit der Tracer 7 GT ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Yamaha MT-07 passt dagegen hervorragend zu Fahrern, die vor allem kurze Wege, spontane Ausfahrten und direkte Rückmeldung suchen. Wer gern agil unterwegs ist, das Motorrad im Alltag leicht bewegen möchte und den Fokus auf Fahrspaß legt, wird mit der MT-07 sehr glücklich. Sie ist zudem für viele eine attraktive Wahl, wenn das Motorrad vor allem „einfach funktionieren“ soll – ohne dass man sich auf ein reines Touren-Setup festlegt.
Fazit:
Die Yamaha Tracer 7 GT ist die bessere Wahl, wenn Touren, Windschutz und ein insgesamt komfortabler Reisecharakter im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken besonders auf längeren Strecken aus, bleibt dabei souverän und wirkt durch die Ausstattung wie ein Motorrad, das man einfach für mehrtägige Pläne nutzen kann. Die Yamaha MT-07 gewinnt dagegen dort, wo Agilität, Direktheit und unkomplizierter Fahrspaß zählen: Stadt, Feierabendrunde, kurvige Landstraße und das Gefühl, jederzeit spontan reagieren zu können. Wer viel fährt und dabei Komfort sowie moderne Features schätzt, greift zur Tracer 7 GT. Wer vor allem leichtes Handling und unmittelbares Fahrgefühl sucht, trifft mit der MT-07 die richtige Entscheidung.