| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | ||
| Baujahr | von 2006 bis 2013 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Lasten-Esel
- gutmütiges Fahrverhalten
- große Reichweite
- gemütliche Sitzposition
- sehr guter Windschutz
- geeignet auch für lange und schnelle Autobahn-Passagen
- schwer, Rangieren problematisch
- anfälliges ABS
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 256 | kg |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Länge | 2.250 | mm |
| Radstand | 1.510 | mm |
| Sitzhöhe: | 890-910 | mm |
| Höhe | 1.470 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer 4-Takt | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Kühlung | Luft/Ölgekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 98 PS bei 7.000 U/Min | |
| Drehmoment | 115 NM bei 5.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 200 | km/h |
| Tankinhalt | 33 | Liter |
| Reichweite | 600 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Dreiteiliges Rahmenkonzept aus Vorder- und Hinterrahmen mit mittragendem Motor | |
| Federung vorne | Telelever 41mm Zentralfederbein (Federweg 210)mm | |
| Federung hinten | WAD Federbein (Federweg 220)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge Paralever | |
| Reifen vorne | 110/80 R19 | |
| Reifen hinten | 150/70 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Dopperlscheibe ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzelscheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
"Hervorragende Offroad-Tauglichkeit bei nochmals gesteigerten Straßeneigenschaften" lautete damals der Pressetext zur neuen Adventure von BMW. Mit Offroad meinten die Schreiberlinge damals vermutlich nicht gerade die Crosspiste mit Sprüngen und tiefen Sand - dazu ist die GS 1200 Adventure schlichtweg zu schwer. Aber dennoch ist dieses Motorrad das ideale Bike für die gaaaanz lange Reise. Den Beweis lieferten Charly Boorman und Ewan McGregor 2007 auf ihrer "Long Way Down" genannten Reise, bei der sie 23.500 Kilometer durch Afrika eben genau auf diesen Maschinen zurückgelegt haben.Leider sind auch gebrauchte und ältere GS Adventure Bikes nicht ganz billig. Je nach Alter, Laufleistung, Zustand und Ausstattung werden bis zu 13.000 Euro verlangt. Allerdings darf bezweifelt werden, dass solche Preise tatsächlich auch gezahlt werden, aber für eine gute GSA K255 muss man schon mit 8.000 Euro rechnen. Zurück zur Ausgangsfrage: Lohnt sich das? Klares "JA!" unsererseits, denn diese Maschinen halten ewig und bringen auch nach 15 Jahren immer noch jede Menge Freude.
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Yamaha XSR 900 GP vs. BMW R 1200 GS Adventure: Welches Motorrad passt besser?
Wenn zwei so unterschiedliche Motorradwelten aufeinandertreffen, wird die Entscheidung spannend: Die Yamaha XSR 900 GP steht für markanten Retro-Charme, lebendigen Charakter und ein Fahrgefühl, das Lust auf Kurven macht. Die BMW R 1200 GS Adventure dagegen ist die klassische Referenz für lange Strecken, hohe Alltagstauglichkeit und ein Paket aus Komfort, Elektronik und Reise-Genen. Der Vergleich zeigt schnell: Es geht weniger um „besser“ oder „schlechter“, sondern darum, welche Art von Motorrad-Erlebnis gesucht wird.
Grundidee und Zielgruppe: zwei Philosophien
Yamaha XSR 900 GP – sportlich, aber mit Retro-Identität
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt auf den ersten Blick wie ein Statement: kompakt, stilsicher und mit einer Ausrichtung, die sich nicht verstecken muss. Die Maschine ist darauf ausgelegt, dass sich Fahrten im Alltag genauso gut anfühlen wie dynamische Ausflüge am Wochenende. Wer ein Motorrad sucht, das optisch auffällt und gleichzeitig sportlich genug ist, um Kurven nicht nur „mitzunehmen“, wird hier eher glücklich.
BMW R 1200 GS Adventure – Reise-Komfort mit Abenteuer-Gen
Die BMW R 1200 GS Adventure ist dagegen ein Motorrad, das man mit „weiten Plänen“ verbindet. Die Adventure-Variante ist für Fahrer gedacht, die regelmäßig längere Strecken fahren, Gepäck mitnehmen und dabei Wert auf Stabilität, Komfort und ein breites Spektrum an Fahrhilfen legen. Das Motorrad fühlt sich auch dann souverän an, wenn die Route unübersichtlich wird – und wenn die Fahrt länger dauert als geplant.
Motor und Fahrcharakter: Wie sich die Leistung anfühlt
Beim Vergleich der Motorcharaktere wird der Unterschied besonders deutlich: Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Alltag oft „direkter“. Das bedeutet nicht nur, dass sie zügig nach vorn geht, sondern dass die Gasannahme und das Ansprechverhalten das Gefühl vermitteln, man habe die Kontrolle über das Tempo. Gerade beim Herausbeschleunigen aus Kurven oder beim zügigen Fahren in der Stadt ist das ein Vorteil.
Die BMW R 1200 GS Adventure spielt ihre Stärken eher in der Kombination aus Durchzug und Ruhe aus. Auf langen Strecken zählt, dass der Motor gleichmäßig arbeitet, ohne dass man ständig „nacharbeiten“ muss. Das macht das Motorrad besonders attraktiv, wenn die Fahrt nicht nur aus kurzen Passagen besteht, sondern aus Autobahn, Landstraße und wechselnden Bedingungen.
Fahrwerk und Handling: Agil vs. souverän
Auch beim Fahrwerk unterscheiden sich die Ansätze. Die Yamaha XSR 900 GP ist tendenziell auf ein agiles Handling ausgelegt. Das merkt man vor allem in Situationen, in denen häufiges Umlenken gefragt ist: enge Kehren, Stadtverkehr oder kurvige Landstraßen. Die Maschine vermittelt dabei ein sportliches Gefühl, das zum „Mitfahren“ einlädt.
Die BMW R 1200 GS Adventure setzt dagegen auf Stabilität und Belastbarkeit. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten oder wenn das Motorrad mit Gepäck unterwegs ist, wirkt die GS wie ein ruhiger Anker. Das Handling ist nicht „weniger“, aber anders: weniger auf spontane Agilität, mehr auf kontrollierte Souveränität.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen im Alltag
Bei der Bremsleistung geht es im Vergleich weniger um einzelne Zahlen, sondern um die Abstimmung. Die Yamaha XSR 900 GP punktet typischerweise mit einem sportlichen Gefühl am Hebel und einer Bremsdosierung, die sich gut anfühlt, wenn man zügig in Kurven hineinbremst. Das unterstützt ein dynamisches Fahren.
Die BMW R 1200 GS Adventure bringt dagegen den Fokus auf Konstanz und Kontrolle mit. Gerade auf langen Touren oder bei wechselnden Bedingungen ist das wichtig: Man möchte nicht jedes Mal neu „lernen“, wie sich das Motorrad verhält. Die GS ist dafür bekannt, dass sie auch bei längeren Fahrten berechenbar bleibt.
Elektronik und Assistenz: Komfortfaktor vs. Fahrspaß
Die Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt eher wie ein Motorrad, das den Fahrer in den Vordergrund stellt: Elektronik unterstützt, aber das Fahrgefühl bleibt klar und direkt. Das passt gut zu dem Anspruch, das Motorrad nicht nur „zu besitzen“, sondern zu nutzen.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist stärker auf Assistenz und Komfort ausgelegt. Gerade im Reisealltag kann das ein echter Vorteil sein: Wenn die Strecke lang ist, zählt jede Entlastung. Außerdem hilft eine moderne Elektronik dabei, das Motorrad in unterschiedlichen Situationen stabil zu halten – etwa bei wechselnder Haftung oder wenn das Tempo nicht konstant bleibt.
Ergonomie und Sitzposition: Wie lange macht das Spaß?
Bei der Ergonomie ist der Unterschied schnell spürbar. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt eher auf Fahrspaß ausgelegt: Sitzhaltung und Gesamtkonzept sind darauf abgestimmt, dass man sich schnell „eingewöhnt“ und das Motorrad aktiv bewegt. Für kürzere bis mittlere Touren ist das oft genau richtig.
Die BMW R 1200 GS Adventure zielt stärker auf Langstrecken-Komfort. Die Sitzposition und die Gesamtabstimmung sind darauf ausgelegt, dass man auch nach mehreren Stunden noch konzentriert fahren kann. Wer regelmäßig weite Strecken fährt oder häufig mit Gepäck unterwegs ist, wird diese Ausrichtung besonders zu schätzen wissen.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Pendeln und Parken
Im Alltag zeigt sich ein weiterer Unterschied: Die Yamaha XSR 900 GP wirkt leichter „im Kopf“ und im Handling. Das macht sie interessant, wenn das Motorrad oft im Stadtverkehr bewegt wird oder wenn kurze Wege den Alltag prägen. Auch optisch passt sie gut zu einer Nutzung, bei der das Motorrad nicht nur Transportmittel, sondern Teil des persönlichen Stils ist.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist im Alltag ebenfalls stark, aber sie verlangt mehr „Motorradgefühl“ beim Rangieren. Dafür liefert sie auf längeren Strecken eine Art von Komfort, die man in der Stadt nicht immer sofort merkt. Wer aber Pendeln mit Touren kombiniert oder regelmäßig Wochenendtrips plant, bekommt hier ein Motorrad, das beides kann.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha XSR 900 GP
- Direktes Fahrgefühl und sportliche Anmutung
- Kurvenorientiertes Handling für dynamische Fahrten
- Retro-Optik, die im Alltag auffällt
- Elektronik eher als Unterstützung statt als „Lenker“
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha XSR 900 GP
- Wenn der Fokus stark auf Reise-Komfort und maximaler Langstreckenruhe liegt, wirkt die Ausrichtung weniger „Adventure“
- Für sehr lange Touren mit viel Gepäck kann die GS-Philosophie insgesamt entspannter sein
Stärken der BMW R 1200 GS Adventure
- Reise- und Langstreckenkomfort mit souveräner Abstimmung
- Stabilität bei wechselnden Bedingungen und höheren Lasten
- Elektronik und Assistenz als Entlastung im Alltag und auf Tour
- Adventure-Charakter: vielseitig für unterschiedliche Einsatzprofile
Schwächen bzw. Grenzen der BMW R 1200 GS Adventure
- Im engen Stadtverkehr kann das Handling durch Größe und Reiseausrichtung weniger „leichtfüßig“ wirken
- Wer vor allem sportliche Agilität und „kurvige Direktheit“ sucht, findet in der Yamaha oft den passenderen Charakter
Welche Kaufentscheidung macht Sinn?
Der Vergleich zwischen Yamaha XSR 900 GP und BMW R 1200 GS Adventure lässt sich am besten über den eigenen Fahrstil entscheiden. Wer ein Motorrad möchte, das sich schnell nach vorn anfühlt, optisch stark ist und auf Kurven und Fahrspaß ausgelegt ist, wird mit der Yamaha eher das Gefühl bekommen, „genau das richtige“ zu fahren.
Wer dagegen ein Motorrad sucht, das für lange Strecken, wechselnde Bedingungen und Touren mit Gepäck gemacht ist – und dabei Komfort, Stabilität und moderne Unterstützung liefert – trifft mit der BMW R 1200 GS Adventure die passendere Wahl. Die GS ist weniger „kurz und knackig“, mehr „bereit für alles, was kommt“.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad mit Retro-Charme, direktem Fahrgefühl und kurvenorientierter Agilität suchen. Sie passt besonders gut, wenn der Alltag aus Stadtfahrten und dynamischen Ausfahrten besteht und das Motorrad vor allem Spaß machen soll.
Die BMW R 1200 GS Adventure ist die passendere Entscheidung für Fahrer, die Langstrecke ernst nehmen: Komfort, Stabilität und eine stärkere Ausrichtung auf Reise- und Alltagstauglichkeit stehen hier im Vordergrund. Wer häufig unterwegs ist, Gepäck mitnimmt oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, findet in der GS Adventure den besseren Begleiter.