| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 18.300 € | |
| Baujahr | von 2018 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Motor, durchzugstark und drehwillig
- Wiederverkaufswert (als Verkäufer)
- Fahrwerk
- Verarbeitung
- Fahrleistungen
- Preis (vor allem für Extras)
- Wiederverkaufswert (als Käufer)
- Sitzhöhe
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 249 | kg |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Länge | 2.207 | mm |
| Radstand | 1.525 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.430 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.254 | ccm |
| Hub | 76 | mm |
| Bohrung | 102 | mm |
| Kühlung | wassergekühlt | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 136 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 143 NM bei 6.250 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 20 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 400 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Zweiteiliges Rahmenkonzept | |
| Federung vorne | Telelever 37cm (Federweg 190)mm | |
| Federung hinten | WAD Mono-Federbein mit Paralever (Federweg 200)mm | |
| Aufhängung hinten | Aluminiumguss-Einarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70 R19 | |
| Reifen hinten | 170/60 R17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe, 4-Kolben-Radialbremssättel ( Ø 305 mm) | |
| Bremsen hinten | Einscheibenbremse, Doppel-Kolben Schwimmsattel ( Ø 276 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha XSR 900 GP vs. BMW R 1250 GS: Vergleich für Alltag, Tour und Fahrspaß
Wenn zwei Motorräder so unterschiedlich wirken wie die Yamaha XSR 900 GP und die BMW R 1250 GS, wird der Vergleich besonders spannend. Die eine Maschine steht für markanten Retro-Charme, direkte Ansprache und ein agiles Fahrgefühl. Die andere steht für Reiseenduro-Kompetenz, Komfort über lange Strecken und ein Paket aus Elektronik und Alltagstauglichkeit, das auf Touren ausgelegt ist. Wer sich zwischen diesen beiden Konzepten entscheidet, sollte vor allem klären, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht – und wie viel „Allround“ wirklich gebraucht wird.
Grundcharakter: Retro-Naked vs. Reiseenduro
Yamaha XSR 900 GP – sportlich, nah am Fahrer
Die Yamaha XSR 900 GP spielt ihre Stärken dort aus, wo es lebendig und unkompliziert wird: beim schnellen Wechsel zwischen Stadt und Landstraße, beim dynamischen Kurvenfahren und bei dem Gefühl, dass das Motorrad direkt „mitdenkt“. Der Look ist bewusst eigenständig, der Stil wirkt wie eine Hommage an klassische Formen – aber die Fahrdynamik ist klar modern. Das Motorrad fühlt sich eher wie ein „Spaßgerät“ an, das man gern bewegt, statt wie ein Werkzeug, das man einfach nur nutzt.
BMW R 1250 GS – souverän, tourorientiert
Die BMW R 1250 GS ist dagegen ein Motorrad, das auf Ruhe, Stabilität und Reichweite ausgelegt ist. Gerade bei längeren Strecken zeigt sich der Vorteil: Das Fahrwerk und die Gesamtkonzeption zielen darauf, dass man auch nach vielen Kilometern noch entspannt unterwegs ist. Die GS wirkt dabei weniger wie ein reines Kurven-„Spielzeug“, sondern eher wie ein verlässlicher Begleiter, der unterschiedliche Streckenarten souverän abdeckt.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Im direkten Vergleich zeigt sich: Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im Alltag oft „spritziger“ im Gefühl, weil sie auf ein sportliches Ansprechverhalten und eine dynamische Gangart setzt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn häufig beschleunigt, gebremst und zügig beschleunigt wird – also dort, wo man nicht lange in einem gleichmäßigen Rhythmus bleibt.
Die BMW R 1250 GS spielt ihre Stärke eher über die Art, wie sie Leistung bereitstellt: gleichmäßig, souverän und mit einem Charakter, der auch bei wechselnden Geschwindigkeiten angenehm bleibt. Auf Autobahnabschnitten und bei längeren Touren wirkt das besonders stimmig, weil das Motorrad nicht ständig „gefordert“ werden muss, um zügig voranzukommen.
Fahrwerk und Handling: Agilität vs. Stabilität
Yamaha XSR 900 GP: leichtfüßig durch den Alltag
Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt ein Handling, das sich schnell anfühlt. Gerade bei häufigen Richtungswechseln und bei kurvigen Strecken ist das ein klarer Vorteil. Die Maschine lädt dazu ein, Linien zu spielen und das Vorderrad aktiv zu führen. Das ist eine Stärke, wenn die Fahrten eher „kurz und abwechslungsreich“ sind.
Als Schwäche kann man sehen, dass ein sportlicher Fokus auch bedeutet, dass Komfort und Langstreckenruhe nicht im gleichen Maß im Mittelpunkt stehen wie bei einer Reiseenduro. Wer sehr lange Etappen fährt, merkt eher, dass man das Motorrad „mitfährt“, statt nur entspannt zu cruisen.
BMW R 1250 GS: souverän über lange Strecken
Die BMW R 1250 GS wirkt im Vergleich wie ein Stabilitätsanker. Das Fahrwerk und die Geometrie unterstützen ein sicheres Gefühl – besonders dann, wenn die Strecke lang ist oder die Bedingungen variieren. Auch bei höheren Geschwindigkeiten bleibt die Maschine ruhig, was den Stressfaktor reduziert.
Als Gegenpunkt kann gelten: Wer vor allem maximalen „Spieltrieb“ sucht, wird bei der GS weniger schnell dieses unmittelbare, leichte Gefühl finden wie bei der XSR. Das Motorrad ist zwar agil genug, aber der Charakter ist stärker auf Kontrolle und Komfort ausgelegt als auf reines Kurven-„Feeling“.
Bremsen und Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
Im Vergleich beider Modelle zeigt sich: Beide Motorräder sind auf ein sicheres Fahrgefühl ausgelegt, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt im sportlichen Einsatz besonders stimmig, weil das Motorrad beim Bremsen und Einlenken schnell „greift“. Das unterstützt zügiges Fahren und gibt ein direktes Feedback.
Die BMW R 1250 GS punktet vor allem dann, wenn man häufig mit wechselnden Bedingungen rechnet: Nässe, wechselnder Untergrund oder lange Strecken. Die Kombination aus Bremsgefühl und Elektronik-Logik zielt darauf, dass man auch unter Stress oder bei unruhigen Bedingungen stabil bleibt.
Elektronik und Assistenz: Moderne Unterstützung im Vergleich
Elektronik ist bei beiden Motorrädern ein Thema, aber die Ausrichtung unterscheidet sich. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt eher wie ein Motorrad, das sportliche Fahrerlebnisse unterstützt, ohne den Charakter zu überdecken. Das ist angenehm, wenn man gern selbst dosiert und das Motorrad als „direktes Werkzeug“ versteht.
Die BMW R 1250 GS bringt dagegen ein deutlich stärkeres Reise- und Sicherheitskonzept mit. Gerade auf Touren und bei wechselnden Situationen ist das ein Vorteil, weil die Elektronik dabei hilft, das Motorrad berechenbar zu halten. Das kann die Einstiegshürde senken, wenn man nicht ständig „auf Kante“ fährt, sondern entspannt ankommen will.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie und warum?
Die Yamaha XSR 900 GP bietet eine Sitzposition, die eher auf aktives Fahren ausgelegt ist. Das unterstützt eine dynamische Haltung, bei der man das Motorrad spürt und schnell reagieren kann. Für Stadtfahrten und kürzere Touren ist das oft genau richtig, weil man nicht in eine „Reise-Starre“ verfällt.
Die BMW R 1250 GS ist stärker auf Langstreckenkomfort ausgelegt. Die Sitzposition wirkt so gestaltet, dass man auch über längere Zeit stabil und entspannt bleibt. Gerade wenn häufig Autobahn oder Landstraße am Stück gefahren wird, ist das ein echter Pluspunkt.
Windschutz, Alltag und Gepäck: Praxis im Vergleich
Beim Thema Windschutz und Reisealltag zeigt sich ein klarer Unterschied im Konzept. Die Yamaha XSR 900 GP ist eher „naked“ gedacht – das heißt: Wind und Wetter sind spürbarer. Das kann man mögen, weil es das Fahrgefühl direkter macht. Wer aber häufig lange Strecken fährt oder bei wechselhaftem Wetter unterwegs ist, wird den Komfortvorteil einer Reiseenduro schneller zu schätzen wissen.
Die BMW R 1250 GS ist genau dafür bekannt, dass sie sich für Touren und Alltag mit Gepäck gut eignet. Das Motorrad ist so konzipiert, dass man es als Plattform versteht: Zubehör, Touring-Setup und eine Reise-Logik passen gut zusammen. Wer regelmäßig mit Ausrüstung unterwegs ist, findet hier die passendere Basis.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha XSR 900 GP
- Direktes, sportliches Fahrgefühl mit viel „Unmittelbarkeit“
- Agiles Handling für Kurven, Stadtverkehr und abwechslungsreiche Strecken
- Retro-Optik mit modernem Anspruch – wirkt charakterstark und eigenständig
Schwächen der Yamaha XSR 900 GP
- Weniger Fokus auf Langstreckenruhe und Reisekomfort
- Wind- und Wetterkomfort ist im Vergleich zu einer Adventure-Basis stärker spürbar
Stärken der BMW R 1250 GS
- Hohe Souveränität auf langen Strecken und bei wechselnden Bedingungen
- Reiseorientierte Gesamtkonzeption mit starkem Komfort- und Sicherheitsanspruch
- Elektronik-Logik, die das Motorrad berechenbar macht
Schwächen der BMW R 1250 GS
- Weniger „leichtfüßiger“ Charakter als bei einer sportlich-agilen Naked
- Wenn der Fokus ausschließlich auf Kurven-Feeling im Alltag liegt, kann der Reisecharakter zu dominant wirken
Für wen passt welches Motorrad?
Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders passend, wenn Fahrten häufig kurz bis mittel sind, wenn Kurven und spontane Ausfahrten im Vordergrund stehen und wenn ein Motorrad gesucht wird, das sich schnell „in den Alltag einfügt“. Wer gern selbst dosiert, das Motorrad spürt und ein charakterstarkes Retro-Naked-Erlebnis möchte, findet hier eine stimmige Wahl.
Die BMW R 1250 GS passt am besten, wenn regelmäßig längere Strecken gefahren werden, wenn Komfort und Sicherheit im Vordergrund stehen und wenn das Motorrad als Reiseplattform dienen soll. Wer häufig Autobahn oder Landstraße am Stück fährt, Wert auf Elektronik-Unterstützung legt und auch mit Gepäck unterwegs ist, wird mit der GS deutlich zufriedener sein.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP gewinnt vor allem dort, wo Fahrspaß, Agilität und ein direkter, sportlicher Charakter zählen. Sie ist ideal für abwechslungsreiche Feierabendrunden, kurvige Strecken und alle, die ein Motorrad möchten, das sich leicht und lebendig anfühlt. Die BMW R 1250 GS ist dagegen die bessere Wahl, wenn lange Touren, Komfort, souveräne Stabilität und ein starkes Reise-Setup im Mittelpunkt stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrerinnen und Fahrer, die ein Motorrad suchen, das auch bei wechselnden Bedingungen entspannt bleibt und mit Elektronik-Unterstützung Sicherheit vermittelt. Kurz gesagt: Wer „kurz, knackig und dynamisch“ fährt, ist mit der XSR näher am Ziel. Wer „weit, bequem und vielseitig“ unterwegs ist, findet in der GS die passendere Basis.