| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 14.750 € | |
| Baujahr | von 2017 bis 2023 | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Motor
- Handling
- Bremsen
- Fahrwerk
- Qualitätsanmutung
- Optik
- fehlende Anzeigen für Benzinstand, Drehzahl und Gang
- Reisemöglichkeiten und Windschutz nicht auf GS-Niveau
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 221 | kg |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Länge | 2.175 | mm |
| Radstand | 1.527 | mm |
| Sitzhöhe: | 850 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Boxer | |
| Hubraum | 1.170 | ccm |
| Hub | 73 | mm |
| Bohrung | 101 | mm |
| Kühlung | Öl-Luft | |
| Antrieb | Kardan | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 110 PS bei 7.750 U/Min | |
| Drehmoment | 116 NM bei 6.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 220 | km/h |
| Tankinhalt | 17 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 321 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Gitterrohr | |
| Federung vorne | Telegabel 43 mm (Federweg 125)mm | |
| Federung hinten | Monofederbein (Federweg 140)mm | |
| Aufhängung hinten | Paralever | |
| Reifen vorne | ZR | |
| Reifen hinten | ZR | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 320 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 265 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit - was bleibt hängen
Betörend ist die Urban G/S ohne Frage. Unser Tester Markus ließ sich zur Anmerkung hinreißen, dass es in seinen Augen das derzeit schönste Motorrad auf dem Markt ist. Sie ist darüber hinaus ein typisches Boxer-Kind und von vorne bis hinten hochwertig verarbeitet. Wer nicht ständig zwischen Deutschland und der Mongolei pendelt, für den eignet sich die Urban G/S vielleicht sogar besser als eine normale GS, denn die Urban G/S ist handlicher und wiegt deutlich weniger.Das Testmotorrad wurde uns von Bergmann & Söhne in Pinneberg für diesen Test zur Verfügung gestellt. Dort steht genau dieses Bike als Vorführer und freut sich auf jeden Menge Probefahrer. Also, ab geht's nach Pinneberg bei Hamburg!
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Yamaha XSR 900 GP vs. BMW R nineT Urban G/S – Retro mit Charakter im Vergleich
Wenn Retro auf moderne Technik trifft, entstehen Motorräder, die nicht nur gut aussehen, sondern auch im Alltag Spaß machen. Genau hier setzt der Vergleich zwischen der Yamaha XSR 900 GP und der BMW R nineT Urban G/S an. Beide Modelle greifen klassische Designlinien auf, interpretieren sie aber auf sehr unterschiedliche Weise. Während die Yamaha eher die sportlich-dynamische Seite des Retro-Gedankens betont, steht bei der BMW die markante Vielseitigkeit im Vordergrund – mit einem Look, der sofort nach „Urban Adventure“ ruft.
Im Folgenden geht es darum, wie sich die beiden Bikes im Zusammenspiel aus Motorcharakter, Fahrwerkseindruck, Ergonomie, Bremsgefühl und Alltagstauglichkeit anfühlen. Dabei werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle herausgearbeitet – ohne Zahlenfriedhof, dafür mit klaren Tendenzen, die beim Kauf wirklich helfen.
Design und Ausstrahlung: Zwei Retro-Welten, ein gemeinsamer Nenner
Yamaha XSR 900 GP: sportliche Retro-Optik
Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein Retro-Bike mit sportlicher DNA. Die Linienführung und die GP-Anmutung sorgen für einen Look, der eher nach „zackig unterwegs“ aussieht als nach „gemütlich cruisen“. Das Design lädt dazu ein, das Motorrad aktiv zu bewegen – und genau so wird es im Fahrgefühl oft wahrgenommen: direkt, lebendig und mit einem gewissen „Wachheit“-Charakter.
BMW R nineT Urban G/S: markant, robust, vielseitig
Die BMW R nineT Urban G/S spielt dagegen die Karte „klassisch und abenteuerlich“. Der Urban-G/S-Stil wirkt wie ein Statement: nicht nur Retro, sondern auch ein Hauch von Reise- und Offroad-Charakter. Dadurch passt die BMW besonders gut zu Fahrern, die ein Motorrad suchen, das im Stadtverkehr genauso souverän wirkt wie auf längeren Strecken – und das optisch nicht nach „nur ein weiteres Retro-Bike“ aussieht.
Motor und Antrieb: Wie sich die Leistung im Alltag anfühlt
Yamaha: mehr Direktheit, mehr „Anpacken“
Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt beim Beschleunigen häufig den Eindruck, dass sie spontan reagiert. Der Motorcharakter wirkt eher auf „Fahren mit Gefühl“ ausgelegt: Gasbefehle werden zügig umgesetzt, und das Motorrad bleibt dabei angenehm kontrollierbar. Gerade im Alltag – beim Überholen, beim schnellen Reagieren an Ampeln oder beim zügigen Landstraßen-Tempo – spielt diese Direktheit ihre Stärken aus.
BMW: souverän und kultiviert, mit Reise-Feeling
Die BMW R nineT Urban G/S wirkt im Antrieb oft etwas „erwachsener“: weniger hektisch, dafür mit einem gleichmäßigen Vortrieb, der sich gut dosieren lässt. Das macht sie besonders attraktiv, wenn längere Strecken im Fokus stehen oder wenn das Motorrad nicht nur für kurze sportliche Ausfahrten gedacht ist. Wer ein Bike sucht, das auch bei wechselndem Tempo ruhig bleibt und dabei trotzdem Vortrieb liefert, findet in der BMW häufig eine passende Antwort.
Fahrwerk und Handling: Agil vs. souverän
Yamaha: agil, leicht zu bewegen
Die Yamaha XSR 900 GP fühlt sich im Alltag oft wie ein Motorrad an, das man gern „arbeitet“. Kurven lassen sich zügig ansteuern, Richtungswechsel wirken unkompliziert, und das Bike vermittelt ein sportliches Sicherheitsgefühl. Das ist ein klarer Vorteil für Fahrer, die gern dynamisch unterwegs sind und das Motorrad als aktives Werkzeug sehen.
BMW: stabiler Eindruck, souveräne Linie
Die BMW R nineT Urban G/S punktet dagegen mit einem stabilen, ruhigen Fahrwerksgefühl. Gerade wenn die Straße unruhig wird oder wenn das Tempo über längere Zeit konstant bleibt, wirkt die BMW oft gelassen. Das kann ein echter Pluspunkt sein, wenn man nicht ständig „gegen das Motorrad“ arbeiten möchte, sondern lieber eine saubere Linie fährt.
Bremsen und Kontrolle: Vertrauen in jeder Situation
Beide Motorräder bringen Bremsen mit, die im Alltag überzeugen. Der Unterschied liegt eher im Charakter: Die Yamaha XSR 900 GP vermittelt häufig den Eindruck, dass sie sehr direkt anspricht und sich fein dosieren lässt, was beim sportlichen Fahren oder in engen Situationen hilft. Die BMW R nineT Urban G/S wirkt im Bremsgefühl oft etwas „ruhiger“ und berechenbarer, was besonders auf längeren Strecken oder bei wechselnden Bedingungen angenehm ist.
Ergonomie und Sitzposition: Wer sitzt wie gut?
Yamaha: sportlich, aber alltagstauglich
Die Yamaha XSR 900 GP positioniert Fahrer und Körperhaltung tendenziell etwas sportlicher. Das ist ein Vorteil, wenn man gern aktiv in die Fahrt geht und das Motorrad „mitnimmt“. Gleichzeitig bleibt sie für viele Fahrer im Alltag nutzbar, weil die Ergonomie nicht in eine reine Rennhaltung kippt.
BMW: entspannter, mit mehr Langstrecken-Charme
Die BMW R nineT Urban G/S wirkt häufig etwas komfortorientierter. Die Sitzposition unterstützt eher eine entspannte Haltung, die sich auch über längere Zeit angenehm anfühlt. Wer also regelmäßig längere Strecken fährt oder das Motorrad als „Allrounder“ sieht, wird die BMW-Philosophie oft als stimmiger empfinden.
Alltagstauglichkeit: Stadt, Landstraße, Feierabend
Yamaha im Alltag
Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders stark, wenn der Alltag aus kurzen, abwechslungsreichen Abschnitten besteht: Stadtverkehr, schnelle Landstraßenstücke, spontane Ausfahrten. Die Kombination aus direktem Ansprechverhalten und agilerem Handling macht sie zu einem Motorrad, das man gern „einfach nimmt“ – ohne große Vorbereitung.
BMW im Alltag
Die BMW R nineT Urban G/S spielt ihre Stärken aus, wenn der Tag mehr als nur aus dem nächsten Kilometer besteht. Sie wirkt wie gemacht für längere Touren, bei denen Komfort, Stabilität und ein souveränes Fahrgefühl wichtiger werden als maximale Agilität. Auch im Stadtverkehr kann sie überzeugen, aber ihr „Sweet Spot“ liegt oft klar auf der Strecke.
Individualisierung und Stil: Zubehör als Teil des Konzepts
Beide Motorräder sind prädestiniert dafür, optisch und technisch personalisiert zu werden. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt dabei wie eine Basis, die sportlich weitergedacht werden kann: vom Look bis zur Ausrüstung, die den Charakter noch stärker in Richtung „dynamisch“ schiebt. Die BMW R nineT Urban G/S lädt dagegen stärker dazu ein, den Abenteuer- und Reiseaspekt auszubauen – etwa mit Zubehör, das Funktion und Stil verbindet.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Direktes, lebendiges Fahrgefühl für dynamische Einsätze
- Agiles Handling, das Kurven und Richtungswechsel leicht wirken lässt
- Sportlicher Retro-Charakter, der Lust auf zügiges Fahren macht
Yamaha XSR 900 GP – mögliche Schwächen
- Wer vor allem maximale Ruhe und Langstreckenkomfort sucht, könnte die BMW als „entspannter“ wahrnehmen
- Der sportlichere Charakter kann bei sehr gemütlichem Fahrstil weniger „passend“ wirken
BMW R nineT Urban G/S – Stärken
- Souveränes, ruhiges Fahrwerksgefühl für längere Strecken
- Markanter Stil, der klar nach Urban Adventure aussieht
- Vielseitiger Charakter zwischen Alltag und Tour
BMW R nineT Urban G/S – mögliche Schwächen
- Wer maximal agil und „leichtfüßig“ unterwegs sein möchte, fühlt sich mit der Yamaha oft schneller im Flow
- Der Fokus auf Souveränität kann sich bei sehr sportlicher Fahrweise weniger „spontan“ anfühlen
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung zwischen Yamaha XSR 900 GP und BMW R nineT Urban G/S hängt weniger davon ab, welches Motorrad „besser“ ist, sondern davon, wie gefahren werden möchte. Beide sind Retro-Bikes mit eigenem Charakter – aber sie bedienen unterschiedliche Bedürfnisse.
Für wen ist die Yamaha XSR 900 GP die bessere Wahl?
Die Yamaha XSR 900 GP passt besonders gut, wenn häufig kurze bis mittlere Strecken gefahren werden, wenn das Motorrad im Alltag spontan genutzt wird und wenn ein direktes, lebendiges Fahrgefühl im Vordergrund steht. Wer gern zügig unterwegs ist, Kurven aktiv angeht und ein Motorrad sucht, das schnell „mitdenkt“, wird mit der Yamaha sehr zufrieden sein.
Für wen ist die BMW R nineT Urban G/S die bessere Wahl?
Die BMW R nineT Urban G/S ist ideal, wenn längere Touren, ein ruhigeres Fahrwerksgefühl und ein souveräner Vortrieb wichtiger sind. Wer ein Motorrad möchte, das nicht nur gut aussieht, sondern auch auf Strecke entspannt, stabil und berechenbar bleibt, findet in der BMW häufig die passendere Basis. Auch wer gern Zubehör nutzt, um den Look und die Funktion weiterzuentwickeln, wird die Urban-G/S-Philosophie besonders stimmig finden.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die Wahl für alle, die Retro mit spürbarer Dynamik verbinden möchten: direktes Ansprechverhalten, agiles Handling und ein sportlicher Charakter machen sie besonders attraktiv für abwechslungsreiche Fahrten und Fahrer, die das Motorrad aktiv bewegen. Die BMW R nineT Urban G/S spielt ihre Stärken vor allem dort aus, wo Souveränität zählt: ruhiges, stabiles Fahrgefühl, ein kultivierter Eindruck beim Vortrieb und ein Look, der nach Urban Adventure verlangt. Wer häufig kurze Strecken mit Tempo und Kurven liebt, greift eher zur Yamaha. Wer dagegen regelmäßig längere Strecken fährt, Wert auf entspannte Ergonomie und berechenbare Stabilität legt und das Motorrad als vielseitigen Tourbegleiter sieht, liegt mit der BMW meist richtig.