| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 8.645 € | |
| Baujahr | von 2007 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Sehr komfortabler Reise-Dampfer
- Ohne viel Schnickschnack leicht zu bedienen
- Richtig gute Bremsen!
- Stabiles, vertrauenserweckendes Fahrverhalten
- Großer Tank, geringer Verbrauch, große Reichweite
- Leistung zu zweit mit Gepäck etwas knapp
- Kein Tempomat verfügbar
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 219 | kg |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Länge | 2.165 | mm |
| Radstand | 1.415 | mm |
| Sitzhöhe: | 845 | mm |
| Höhe | 1.400 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Flüssigkeitsgekühlter Viertakt-Reihenzweizylinder | |
| Hubraum | 649 | ccm |
| Hub | 60 | mm |
| Bohrung | 83 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 67 PS bei 8.500 U/Min | |
| Drehmoment | 61 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 190 | km/h |
| Tankinhalt | 21 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 467 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Brückenrahmen | |
| Federung vorne | 41-mm-Upside-Down-Teleskopgabel (Federweg 150)mm | |
| Federung hinten | Horizontaler Back-Link Gasdruck-Stoßdämpfer mit durch Remote-Zugriff hydraulisch einstellbarer Federbasis (Federweg 145)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) | |
| Reifen hinten | 160/60ZR17M/C (69W) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppel-Petal-Bremsscheiben ( Ø 300 mm) | |
| Bremsen hinten | Einzel-Petal-Bremsscheibe ( Ø 250 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit
Die Kawasaki Versys 650 ist eine richtig gut gemachte Cross-Over Maschine für die lange Tour. Sie ist keine Angeberin, sondern bietet solide Kost zu einem sehr fairen Preis. Es gibt drei Varianten der Versys 650, die den Touring-Aspekt dieser Maschine unterstreichen. Im Vordergrund dieses Bikes stehen Komfort, aber auch Fahrspaß und auch sehr gute Reise-Qualitäten. Eines der vielleicht am meisten unterschätzten Bikes auf dem Markt.Die Testmaschine wurde uns freundlicherweise von Heller & Soltau in St. Michaelisdonn zur Verfügung gestellt. Dort steht die Versys 650 neben so ziemlich allen anderen Kawas als Vorführer bereit und freut sich auf Probefahrer auf den schönen Landstraßen in Dithmarschen.
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Yamaha XSR 900 GP vs. Kawasaki Versys 650 – Vergleich & Kaufberatung
Wenn zwei Motorräder auf den ersten Blick nach „Allround“ klingen, aber aus unterschiedlichen Richtungen kommen, wird die Entscheidung spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für Retro-Charme mit sportlicher Ausrichtung: kompakt, direkt und mit einem Charakter, der Lust auf zügige Landstraßenfahrten macht. Die Kawasaki Versys 650 dagegen ist eher die pragmatische Wahl für längere Strecken: auf Komfort und Alltagstauglichkeit ausgelegt, mit einer Fahrweise, die auch auf Reisen entspannt bleibt.
Im folgenden Vergleich werden die typischen Stärken und Schwächen beider Modelle gegenübergestellt – damit klar wird, welches Motorrad besser zu den eigenen Fahrgewohnheiten passt.
Grundidee: Retro-Sport vs. Reise-Allround
Yamaha XSR 900 GP: sportlich, kompakt, emotional
Die XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das man nicht nur fährt, sondern auch gern anschaut. Das Konzept zielt auf ein unmittelbares Fahrgefühl: Die Sitzposition ist so gewählt, dass man zügig reagieren kann, ohne gleich in eine kompromisslose Rennhaltung zu rutschen. Gerade auf kurvigen Strecken zeigt sich der Vorteil: Gasannahme und Antriebskonzept wirken darauf ausgelegt, dass man das Motorrad „mitnimmt“ statt es nur zu bewegen.
Kawasaki Versys 650: vielseitig, tourentauglich, alltagstauglich
Die Versys 650 ist weniger „Show“ und mehr „Funktion“. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, dass man es im Alltag genauso gern nutzt wie auf längeren Touren. Die Fahrwerks- und Geometrieauslegung unterstützt eine ruhige, stabile Linie – besonders dann, wenn die Strecke länger wird oder die Bedingungen variieren. Wer häufig pendelt, aber auch Wochenendfahrten plant, findet hier einen starken Ansatz.
Motor & Antrieb: Charakter entscheidet
Beide Motorräder sind in ihrer Klasse so positioniert, dass sie nicht nur für kurze Ausfahrten taugen. Trotzdem unterscheiden sie sich im „Wie“: Die Yamaha XSR 900 GP spielt ihre Stärken eher in der dynamischen Fahrweise aus. Der Motor wirkt so abgestimmt, dass man zügig beschleunigen und das Motorrad spontan aus der Kurve heraus bewegen kann. Das macht sie besonders interessant, wenn häufiges Beschleunigen, sportliches Kurvenfahren und ein lebendiges Ansprechverhalten im Vordergrund stehen.
Die Kawasaki Versys 650 setzt dagegen stärker auf gleichmäßiges Vorankommen. Der Antrieb unterstützt eine entspannte Tourenrhythmik: Man kann konstant fahren, ohne ständig „arbeiten“ zu müssen. Das ist ein Plus, wenn Streckenabschnitte wechseln, wenn man mit Gepäck unterwegs ist oder wenn die Fahrt nicht nur aus Kurven besteht, sondern auch aus Autobahn- und Landstraßenanteilen.
Fahrwerk & Handling: Agilität vs. Stabilität
Yamaha XSR 900 GP: präzise und direkt
Die XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das gern geführt wird. Das Handling ist darauf ausgelegt, dass man schnell Vertrauen aufbaut: Richtungswechsel gelingen zügig, und das Motorrad bleibt dabei gut kontrollierbar. In der Praxis bedeutet das: Wer gern dynamisch fährt, profitiert von der direkten Rückmeldung. Gleichzeitig ist das Motorrad dadurch weniger „autopilotig“ als ein reines Reisegerät – wer viel entspannt geradeaus rollt, merkt eher, dass die XSR 900 GP auf Fahrspaß getrimmt ist.
Kawasaki Versys 650: souverän auf Distanz
Die Versys 650 spielt ihre Stärke besonders dann aus, wenn die Strecke länger wird. Das Fahrwerk und die Geometrie wirken so, dass das Motorrad auch bei wechselndem Untergrund ruhig bleibt. Gerade auf längeren Touren ist das ein echter Vorteil: weniger „Konzentrationsarbeit“ für die Linie, mehr Fokus auf die Umgebung. Wer häufig mit Gepäck fährt oder öfter in Situationen kommt, in denen man nicht jedes Detail perfekt anfahren kann, wird die Stabilität der Versys zu schätzen wissen.
Sitzposition & Ergonomie: Wer sitzt wie?
Bei der Sitzposition trennt sich die Spreu schnell. Die Yamaha XSR 900 GP ist eher auf eine sportlichere Haltung ausgelegt. Das sorgt für ein aktives Fahrgefühl und unterstützt die dynamische Kurvenfahrt. Für viele Fahrer ist das genau der Punkt: Man fühlt sich „im Motorrad“, statt nur „darauf zu sitzen“.
Die Kawasaki Versys 650 setzt stärker auf eine ergonomische Alltags- und Tourenlösung. Die Haltung ist so gestaltet, dass man auch über längere Zeit entspannt bleibt. Das ist besonders relevant, wenn man nicht nur die Kurven sucht, sondern auch Tagesetappen plant, bei denen man nicht ständig die Position wechseln möchte.
Bremsen & Sicherheit: Vertrauen in jeder Situation
In beiden Fällen steht die Sicherheit im Vordergrund, aber der Eindruck entsteht aus dem Zusammenspiel von Bremsgefühl, Dosierbarkeit und Fahrwerksunterstützung. Die XSR 900 GP wirkt dabei wie ein Motorrad, das sportliches Bremsen gut unterstützt: Wer zügig fährt, profitiert von der direkten Rückmeldung und dem Gefühl, die Verzögerung sauber dosieren zu können.
Die Versys 650 punktet eher mit einem „tourentauglichen“ Gesamtpaket. Das bedeutet: Bremsen funktionieren zuverlässig im Alltag, und das Motorrad bleibt dabei stabil. Gerade wenn man häufiger in Verkehrssituationen kommt oder längere Strecken mit wechselnder Geschwindigkeit fährt, ist diese Art von Berechenbarkeit ein Plus.
Komfort & Alltag: Stadt, Landstraße, Reise
Yamaha XSR 900 GP im Alltag
Die XSR 900 GP ist im Stadtverkehr nicht unpraktisch, aber sie ist klar als Motorrad für Fahrspaß gedacht. Das Handling hilft beim Rangieren und im Stop-and-go, doch die eigentliche Stärke zeigt sich auf der Landstraße. Dort fühlt sich das Konzept stimmig an: Kurven, Beschleunigungszonen und ein lebendiger Charakter machen den Alltag zur Ausfahrt.
Kawasaki Versys 650 im Alltag
Die Versys 650 ist prädestiniert für den Alltag und für Touren. Sie wirkt wie ein Motorrad, das man einfach „mitnimmt“: Pendeln, Einkaufen, Wochenendtrip – alles fühlt sich passend an. Auf längeren Strecken spielt die Komfortorientierung ihre Vorteile aus. Wer regelmäßig unterwegs ist und dabei nicht jedes Mal das Gefühl haben möchte, das Motorrad sei nur für eine bestimmte Art von Fahrt gemacht, findet hier eine sehr stimmige Lösung.
Ausstattung & Praxisnutzen: Was zählt wirklich?
Bei der Ausstattung geht es weniger um „mehr ist besser“, sondern darum, was im Alltag wirklich hilft. Die XSR 900 GP wirkt wie ein Motorrad, das seinen Fokus auf Fahrgefühl und Stil legt. Das kann bedeuten, dass man sich stärker auf das Fahrerlebnis konzentriert und weniger auf „Reise-Features“ im klassischen Sinn.
Die Versys 650 ist dagegen stärker auf den praktischen Nutzen ausgelegt. Gerade wenn man regelmäßig längere Strecken fährt, Gepäck mitnimmt oder einfach ein Motorrad möchte, das auch bei wechselnden Bedingungen souverän bleibt, ist das Konzept der Versys im Vorteil.
Stärken & Schwächen im direkten Vergleich
Stärken der Yamaha XSR 900 GP
- Sportlich-dynamisches Fahrgefühl mit direktem Ansprechverhalten
- Agiles Handling, das Kurvenfahrten besonders attraktiv macht
- Retro-Charakter, der optisch und emotional viel ausstrahlt
Schwächen bzw. Grenzen der Yamaha XSR 900 GP
- Weniger „Reise-Autopilot“: Wer maximal entspannt fahren will, merkt die sportlichere Ausrichtung
- Fokus auf Fahrspaß statt auf klassisch tourenorientierte Praxis
Stärken der Kawasaki Versys 650
- Touren- und alltagstaugliches Gesamtpaket
- Stabile, souveräne Fahrweise über längere Strecken
- Ergonomie für längere Etappen und entspannteres Fahren
Schwächen bzw. Grenzen der Kawasaki Versys 650
- Weniger „sportlich-direkt“ im Vergleich zur XSR-Philosophie
- Charakter eher pragmatisch: Wer maximale Emotion im Kurvenmodus sucht, könnte weniger „Gänsehaut“ erwarten
Welche Wahl passt zu welchem Fahrertyp?
Die Entscheidung wird leichter, wenn klar ist, welche Art von Fahrten im Vordergrund steht. Die Yamaha XSR 900 GP ist besonders passend für Fahrer, die gern aktiv fahren: Kurven suchen, zügig beschleunigen, das Motorrad spüren und das Ganze als Erlebnis betrachten. Wer häufig auf der Landstraße unterwegs ist und dabei Wert auf ein direktes, sportliches Fahrgefühl legt, wird mit der XSR 900 GP sehr zufrieden sein.
Die Kawasaki Versys 650 ist die bessere Wahl für alle, die ein Motorrad für viele Situationen brauchen: Stadt, Landstraße, längere Touren, wechselnde Strecken – und am Ende soll man sich nicht „abgearbeitet“ fühlen. Wer Komfort, Stabilität und eine entspannte Reise-Rhythmik priorisiert, findet in der Versys 650 einen starken Begleiter.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die richtige Wahl, wenn der Fokus auf Fahrspaß, direktem Antriebserlebnis und agiler Kurvendynamik liegt. Sie überzeugt besonders dort, wo kurze bis mittlere Strecken zu einem echten Fahrvergnügen werden und man das Motorrad bewusst bewegt. Wer ein Motorrad sucht, das emotional wirkt und sportlich interpretiert ist, findet in der XSR 900 GP einen stimmigen Partner.
Die Kawasaki Versys 650 passt besser, wenn Vielseitigkeit und Tourentauglichkeit im Vordergrund stehen. Sie spielt ihre Stärken bei längeren Fahrten aus, bei denen Komfort, Stabilität und eine entspannte Ergonomie wichtiger sind als maximaler Sportfokus. Wer ein Motorrad möchte, das im Alltag genauso funktioniert wie auf Reisen und dabei ruhig bleibt, trifft mit der Versys 650 die pragmatischere Entscheidung.
Kurz gesagt: Kurven- und Fahrspaß-Fokus spricht für die Yamaha, Allround- und Reise-Fokus für die Kawasaki.