| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 8.589 € | |
| Baujahr | von 2013 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- neues TFT-Display mit Navi-Lösung
- kräftige Bremse
- überraschend potenter Motor
- schönes Ansaug-Geräusch
- agiles Fahrverhalten
- Spaß-Granate!
- Hm. Fällt uns gerade nix ein.
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 184 | kg |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Länge | 2.085 | mm |
| Radstand | 1.400 | mm |
| Sitzhöhe: | 805 | mm |
| Höhe | 1.105 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihe | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 207 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 320 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Telegabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Einstellbares Zentralfederbein (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge aus Stahl | |
| Reifen vorne | 120/70 ZR 17 | |
| Reifen hinten | 180/55 ZR 17 | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
Fazit
Yamaha hat an den richtigen Stellen nachgebessert. Die neue MT-07 hat nun eine zeitgemäße Ausstattung mit tollen Bremsen und sinnvollen technischen Helferlein. Der Motor ist munter wie eh und je und fühlt sich nun dank neuem Mappings jetzt sogar noch ein bisschen kräftiger an. Wir sind gespannt, ob die neue MT-07 wieder den Sprung unter die Top 5 schafft. Vermutlich werden auch wieder viele Frauen gefallen finden an diesem Update - zumindest war dies bislang stets der Fall bei der MT07.Das Testbike wurde uns netterweise vom Yamaha Zentrum Hamburg zur Verfügung gestellt. Dort steht die MT-07 als Vorführer und freut sich über jede Menge Probefahrer. Der Händler liegt verkehrsgünstig an der A7/A23 und über die A23 sind auch recht schnell Landstraßen erreichbar. Macht Eure Probefahrt bitte nicht in Hamburg, das hätte die MT-07 nicht verdient!
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Yamaha XSR 900 GP vs Yamaha MT-07: Vergleich für Fahrspaß im Alltag
Wenn zwei Yamaha-Modelle so unterschiedlich auftreten, aber beide auf ihre Art begeistern, lohnt sich ein genauer Blick. Die Yamaha XSR 900 GP wirkt wie ein stilvolles Statement: Retro-Design, sportlich angehauchte Details und ein Motor, der deutlich mehr Reserven mitbringt. Die Yamaha MT-07 dagegen steht für das, was viele an der MT-Reihe lieben: unkompliziert, leicht zu handeln und mit einem Fahrgefühl, das schnell Lust auf mehr macht – egal ob in der Stadt oder auf der Feierabendrunde.
Im folgenden Vergleich geht es nicht darum, welches Motorrad „objektiv besser“ ist, sondern darum, wie sich die Stärken und Schwächen im Alltag bemerkbar machen. Dabei werden die typischen Unterschiede zwischen den beiden Modellen herausgearbeitet: Motorcharakter, Fahrwerk- und Bremsgefühl, Ergonomie, Alltagstauglichkeit sowie der Eindruck, den beide Maschinen beim Fahren hinterlassen.
Design und Charakter: Retro-Show vs. Street-Alltag
Yamaha XSR 900 GP: Retro mit sportlicher Kante
Die XSR 900 GP spielt optisch in einer Liga, in der man nicht nur von „Naked Bike“ spricht, sondern von Stil. Das Design wirkt bewusst kuratiert: Retro-Elemente treffen auf moderne Linien. Dadurch entsteht ein Motorrad, das man gern stehen lässt – und das beim Fahren genauso Aufmerksamkeit bekommt wie beim Abstellen.
Yamaha MT-07: Unkompliziert, direkt, funktional
Die MT-07 ist weniger „Show“, mehr „Werkzeug“. Das Design ist zwar markant, aber vor allem auf Alltagstauglichkeit und klare Linien ausgelegt. Das passt zum Charakter: Die Maschine fühlt sich schnell vertraut an, ohne dass man sich erst an eine spezielle Sitzhaltung oder ein „zu sportliches“ Setup gewöhnen muss.
Motor und Fahrgefühl: Mehr Power vs. mehr Leichtigkeit
Leistungsbild im Vergleich
Der größte Unterschied liegt im Motoransatz. Die Yamaha XSR 900 GP ist deutlich stärker ausgelegt und bringt mehr Durchzug aus höheren Bereichen. Das macht sie besonders interessant, wenn längere Strecken, zügiges Fahren oder das Gefühl von „mehr Reserven“ wichtig sind. Die Maschine wirkt dann souverän und gelassen, auch wenn der Tacho schneller steigt als geplant.
Die Yamaha MT-07 setzt dagegen auf ein sehr zugängliches Leistungsbild. Sie ist so abgestimmt, dass man schnell in den Flow kommt: Gas auf, reagieren lassen, weiterrollen. Gerade im Stadtverkehr und auf kurvigen Landstraßen fühlt sich das oft spontaner an als bei schwerer oder stärkerer Konkurrenz, weil die MT-07 weniger „Druck“ braucht, um Spaß zu machen.
Drehmoment und Ansprechverhalten
Beide Motorräder machen Freude, aber auf unterschiedliche Weise. Die XSR 900 GP spielt ihre Stärken aus, wenn man mehr Drehmomentreserve abrufen möchte und das Motorrad auch bei höherem Tempo stabil und kraftvoll wirken soll. Die MT-07 punktet mit einem Ansprechverhalten, das sich sehr natürlich anfühlt: Man kann entspannt fahren, aber auch zügig beschleunigen, ohne dass man ständig „arbeiten“ muss.
Fahrwerk und Bremsen: Stabilität vs. Agilität
Fahrwerk: Wie sich die Abstimmung anfühlt
Die XSR 900 GP wirkt tendenziell sportlicher abgestimmt. Das merkt man daran, wie sie sich in schnelleren Passagen verhält: Sie vermittelt mehr Stabilität und unterstützt ein dynamisches Fahrverhalten. Gleichzeitig ist das Setup so gewählt, dass man nicht nur auf der Hausrunde Spaß hat, sondern auch auf längeren Strecken ein gutes Gefühl behält.
Die MT-07 ist dagegen oft die Maschine, die „einfach mitmacht“. Sie wirkt agil und leicht zu bewegen, was besonders in engen Straßen, beim Rangieren und in wechselnden Geschwindigkeiten Vorteile bringt. Wer gern spontan fährt und das Motorrad als leichtes Werkzeug für Kurven und Alltag nutzt, wird hier schnell warm.
Bremsgefühl im Vergleich
Bei den Bremsen zeigt sich ebenfalls ein Unterschied im Anspruch. Die XSR 900 GP fühlt sich in der Regel so an, als wäre sie für höhere Geschwindigkeiten und stärkere Verzögerungen ausgelegt. Das ist ein Plus, wenn man öfter zügig unterwegs ist oder wenn man das Motorrad „sportlich“ bewegt.
Die MT-07 bremst ebenfalls zuverlässig, aber der Fokus liegt stärker auf einem gut dosierbaren, alltagstauglichen Gefühl. Das ist gerade dann ideal, wenn man häufig im Stadtverkehr unterwegs ist und nicht ständig an der Grenze fahren möchte.
Ergonomie und Alltag: Sitzposition, Handling und Komfort
Sitzposition und Körpergefühl
Die XSR 900 GP bringt durch ihren sportlicheren Charakter eine Sitzposition mit, die eher „aktiv“ wirkt. Das kann super sein, wenn man gern mit dem Oberkörper arbeitet und das Motorrad dynamisch einsetzt. Für lange Autobahnphasen oder sehr entspannte Touren kann das je nach Fahrstil und Körpergröße weniger „sofort bequem“ sein als bei einer stärker alltagstauglichen Auslegung.
Die MT-07 ist in vielen Situationen die entspanntere Wahl. Sie wirkt zugänglicher, sodass man auch nach mehreren Stunden noch gern weiterfährt. Gerade für Einsteiger oder Fahrer, die ein Motorrad suchen, das nicht nach „Sportmodus“ verlangt, ist das ein klarer Vorteil.
Handling im Alltag
Im Stadtverkehr ist die MT-07 häufig im Vorteil, weil sie sich leichter und direkter bewegt. Das macht das Ein- und Ausparken, das Rangieren und das schnelle Umsetzen im Verkehr deutlich angenehmer. Die XSR 900 GP kann das ebenfalls gut, wirkt aber insgesamt mehr wie ein Motorrad, das man bewusst fährt – also mit dem Anspruch, auch mal zügiger unterwegs zu sein.
Ausstattung und Praxis: Was im Alltag wirklich zählt
Alltagstauglichkeit
Beide Motorräder sind grundsätzlich alltagstauglich, aber mit unterschiedlichem Schwerpunkt. Die MT-07 ist oft die Maschine, die man „einfach nimmt“, weil sie unkompliziert wirkt und sich schnell in den Tagesablauf einfügt. Die XSR 900 GP ist eher die Wahl, wenn man das Motorrad nicht nur als Transportmittel sieht, sondern als Erlebnis – inklusive dem Gefühl, dass man mit jeder Fahrt etwas Besonderes startet.
Reisetauglichkeit
Wenn es um längere Strecken geht, spielt die XSR 900 GP ihre Reserven aus. Mehr Motorleistung und ein souveräneres Fahrgefühl bei höheren Geschwindigkeiten machen sie zur besseren Option für Touren, bei denen man zügig vorankommen möchte. Die MT-07 kann ebenfalls auf Reisen Spaß machen, aber sie fühlt sich stärker nach „kurz und kurvig“ oder „entspannt mit Tempo“ an. Wer lange Autobahnabschnitte plant, wird die XSR 900 GP meist als entspannter empfinden.
Stärken und Schwächen: Klarer Vergleich ohne Schwarz-Weiß
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Mehr Reserven im Fahrbetrieb: Durchzug und souveränes Gefühl bei zügigem Fahren.
- Sportlicher Charakter: Unterstützt dynamische Fahrweise und macht schnelle Passagen attraktiv.
- Stil und Präsenz: Retro-Optik mit modernem Anspruch – ein Motorrad, das auffällt.
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Aktiveres Fahrgefühl: Für sehr entspannte Fahrten kann die Sitzposition je nach Person weniger „sofort bequem“ wirken.
- Anspruch an Fahrstil: Wer nur gemütlich cruisen will, könnte das Mehr an Leistung weniger nutzen.
Yamaha MT-07 – Stärken
- Leichtes Handling: Sehr angenehm im Stadtverkehr und auf wechselnden Strecken.
- Direktes Fahrgefühl: Schnell im „Flow“, ohne dass man viel ausgleichen muss.
- Alltagsfreundlich: Funktioniert als Allrounder für viele Fahrertypen.
Yamaha MT-07 – Schwächen
- Weniger Reserven bei Tempo: Wer häufig sehr zügig unterwegs ist, wird die Grenzen früher spüren.
- Charakter eher „spielerisch“: Für ambitionierte Touren mit hohem Tempo wirkt sie weniger „groß“ als die XSR 900 GP.
Für wen passt welches Motorrad?
Wenn die XSR 900 GP die bessere Wahl ist
Die Yamaha XSR 900 GP passt besonders gut, wenn ein Motorrad gesucht wird, das mehr „Bühne“ hat: für Fahrer, die gern zügig fahren, längere Strecken planen oder einfach ein Motorrad möchten, das sich kraftvoll und souverän anfühlt. Auch wer Wert auf Retro-Design mit sportlichem Charakter legt, findet hier eine stimmige Kombination.
Wenn die MT-07 die bessere Wahl ist
Die Yamaha MT-07 ist ideal, wenn das Motorrad vor allem im Alltag überzeugen soll: Stadtverkehr, Feierabendrunden, spontane Ausfahrten und ein Fahrgefühl, das sofort Spaß macht. Wer ein leicht zu beherrschendes Bike sucht, das nicht nach „Einarbeitung“ verlangt, wird mit der MT-07 sehr wahrscheinlich glücklich.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die bessere Wahl, wenn mehr Leistung, souveränes Fahrgefühl bei Tempo und ein sportlich geprägter Charakter im Vordergrund stehen. Sie eignet sich besonders für Fahrer, die das Motorrad auch auf längeren Touren dynamisch bewegen möchten und denen Design und Präsenz wichtig sind. Die Yamaha MT-07 ist dagegen die rundere Option für den Alltag: leicht zu handeln, schnell im Flow und ideal für Stadtverkehr sowie kurvige Strecken, auf denen man unkompliziert Spaß haben will. Wer vor allem Agilität, Direktheit und ein zugängliches Fahrgefühl sucht, wird mit der MT-07 glücklicher. Wer dagegen Reserven, Stabilität bei zügiger Fahrt und den „größeren“ Charakter bevorzugt, trifft mit der XSR 900 GP die passendere Entscheidung.