| UVP | 14.149 € | |
| Baujahr | von 2024 bis 2026~ | |
| UVP | 10.249 € | |
| Baujahr | von 2021 bis 2026~ | |
Pro und Kontra
- Motor !!!
- glaubwürdige Retro-Optik
- kerniger 3-Zylinder Sound
- technisch gut ausgestattet
- gerade noch alltagstaugliche Sitzposition
- typische Handballen-Schmerzen nach längerer Fahrzeit
- Bremse braucht etwas Handkraft für starke Verzögerung
- Getriebe und Kupplung exakt und leichtgängig
- lebendiger Motor mit breit nutzbarem Drehzahlband
- leicht, wendig, sportlich
- zugänglicher Sportler für Jedermann
- Sitzposition auf Dauer ermüdend
- technisch sehr spartanische ausgestattet
- optionaler QuickShifter ohne Blipper
Abmessungen & Gewicht
| Gewicht | 200 | kg |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Länge | 2.160 | mm |
| Radstand | 1.500 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.180 | mm |
| Gewicht | 188 | kg |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Länge | 2.070 | mm |
| Radstand | 1.395 | mm |
| Sitzhöhe: | 835 | mm |
| Höhe | 1.160 | mm |
Motor
| Motor-Bauart | 4-Takt, Flüssigkeitsgekühlt, DOHC, 4 Ventile | |
| Hubraum | 890 | ccm |
| Hub | 62 | mm |
| Bohrung | 78 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
| Motor-Bauart | Reihentwin | |
| Hubraum | 689 | ccm |
| Hub | 69 | mm |
| Bohrung | 80 | mm |
| Kühlung | flüssig | |
| Antrieb | Kette | |
| Gänge | 6 | |
Fahrleistungen
| Leistung | 119 PS bei 10.000 U/Min | |
| Drehmoment | 93 NM bei 7.000 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 210 | km/h |
| Tankinhalt | 14 | Liter |
| Verbrauch | 5 | l pro 100km |
| Reichweite | 280 | km |
| Leistung | 73 PS bei 8.750 U/Min | |
| Drehmoment | 67 NM bei 6.500 U/Min | |
| Höchstgeschw. | 216 | km/h |
| Tankinhalt | 13 | Liter |
| Verbrauch | 4 | l pro 100km |
| Reichweite | 289 | km |
Fahrwerk
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | USD Gabel (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Monofederbein (Federweg 131)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) Tubeless | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) Tubeless | |
| Rahmenbauart | Brückenrohrrahmen | |
| Federung vorne | Upside-Down (Federweg 130)mm | |
| Federung hinten | Über Hebelsystem angelenktes Zentral-Federbein, Zugstufe und Vorspannung einstellbar (Federweg 130)mm | |
| Aufhängung hinten | Zweiarmschwinge | |
| Reifen vorne | 120/70ZR17M/C (58W) (schlauchlos) | |
| Reifen hinten | 180/55ZR17M/C (73W) (schlauchlos) | |
Bremsen
| Bremsen vorne | Doppelscheibe ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Scheibe ( Ø 245 mm) | |
| Bremsen vorne | Hydraulische Doppelscheibenbremse ( Ø 298 mm) | |
| Bremsen hinten | Hydraulische Scheibenbremse ( Ø 245 mm) | |
Fazit
So geht Retro-Sport! Die GP liefert in allen Belangen ab und übererfüllte sogar unsere Erwartungen an eine Maschine dieser Art. Dies liegt am famosen Motor, aber auch an der sehr guten technischen Ausstattung, die man so komplett an einem Retro-Racer eigentlich nicht vermuten würde. Die Maschine geht ab wie Schmidts Katze und ist betörend schön. Die Sitzposition ist natürlich schon sehr sportlich, aber nicht so brutal, wie man es von anderen SuperSportlern kennt. Einfach mal draufsetzen. Und Spaß haben!Das Testbike wurde uns netterweise zur Verfügung gestellt von Tecius & Reimers von Yamaha Zentrum Hamburg. Dort steht ein Vorführer in Grau und wartet auf Probefahrer. Wer nicht fahren, sondern nur schauen will, ist aber bei Tecius & Reimers ebenfalls Herzlich Willkommen. Nicht vergessen: Im Keller stehen jede Menge gebrauchte Bikes.
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Yamaha XSR 900 GP vs Yamaha R7: Vergleich der beiden Yamaha-Charaktere
Wenn zwei Modelle aus dem Yamaha-Universum gegeneinander antreten, wird der Vergleich besonders spannend. Die Yamaha XSR 900 GP steht für einen markanten Retro-Look mit sportlichem Anspruch, während die Yamaha R7 vor allem durch ihre moderne, kompakte und sehr dynamische Auslegung auffällt. Beide Motorräder machen Spaß – aber auf unterschiedliche Art. Genau darum geht es in diesem Vergleich: Welche Stärken bringen die jeweiligen Konzepte mit, wo liegen die Grenzen und welches Bike passt eher zu welchem Fahrstil?
Grundidee im Vergleich: Retro-Performance vs. kompakte Agilität
Die XSR 900 GP wirkt wie ein Statement: Sie verbindet den klassischen Stil mit einer Motorisierung, die spürbar nach mehr Leistung und souveräner Durchzugskraft verlangt. Das Motorrad fühlt sich häufig dann besonders stimmig an, wenn zügig gefahren wird und wenn der Fahrer nicht ständig nach dem nächsten Gang suchen möchte. Der Charakter ist eher „großzügig“: viel Drehmoment, ein ruhigeres Ansprechverhalten im Alltag und ein sportlicher Unterton.
Die R7 verfolgt dagegen einen klaren Ansatz: leicht, wendig und mit einem Fahrgefühl, das Kurven und Beschleunigung in den Mittelpunkt stellt. Das Motorrad ist darauf ausgelegt, schnell auf Impulse zu reagieren. Wer gerne dynamisch fährt, häufig die Linie wechselt und das Motorrad wie ein Werkzeug für die Kurvenstrecke nutzt, wird die R7 schnell als sehr „direkt“ wahrnehmen.
Motor und Fahrgefühl: Wie sich Leistung anfühlt
Yamaha XSR 900 GP: souveräner Durchzug mit sportlicher Note
Im Vergleich zeigt die XSR 900 GP vor allem ihre Stärke im Bereich Durchzug. Der Motor liefert gleichmäßig und macht es leicht, aus mittleren Drehzahlen zügig zu beschleunigen. Das reduziert den „Stress“ beim Fahren: weniger hektisches Schalten, mehr fließendes Vorankommen. Gerade auf Landstraßen und bei längeren Strecken wirkt das angenehm, weil das Motorrad nicht nur schnell ist, sondern auch entspannt zu bewegen bleibt.
Yamaha R7: sportlich, drehfreudig und impulsstark
Die R7 spielt ihre Stärken eher dann aus, wenn das Motorrad gefordert wird: beim zügigen Herausbeschleunigen, beim sportlichen Anfahren aus Kurven und bei Fahrten, bei denen die Drehzahl bewusst genutzt wird. Das Fahrgefühl ist oft „lebendiger“ und vermittelt das Gefühl, dass das Motorrad auf jede Aktion sofort antwortet. Dadurch entsteht ein sehr sportliches Gesamtbild – besonders auf Strecken, auf denen es häufig beschleunigt, gebremst und wieder beschleunigt wird.
Handling und Fahrwerk: Stabilität vs. Wendigkeit
Beim Handling unterscheiden sich die beiden Konzepte deutlich. Die XSR 900 GP wirkt tendenziell stabil und berechenbar, wenn das Tempo hoch ist. Sie unterstützt eine ruhige Linie und vermittelt Vertrauen, wenn die Straße unruhig wird oder wenn der Fahrer nicht ständig „gegenlenken“ möchte. Das ist ein Vorteil für längere Fahrten und für alle, die sportlich fahren, aber dabei nicht permanent maximal aktiv sein wollen.
Die R7 ist dagegen stärker auf Agilität ausgelegt. Das Motorrad lässt sich häufig leichter in die Kurve bringen und wirkt besonders dann überzeugend, wenn schnelle Richtungswechsel gefragt sind. Wer gerne „mit dem Motorrad arbeitet“, also aktiv bremst, einlenkt und wieder herausbeschleunigt, bekommt hier ein sehr direktes Feedback. Die Kehrseite: Bei sehr ruppigen Bedingungen oder wenn man eher entspannt cruisen möchte, kann das sportliche Setup stärker spürbar sein als bei der XSR 900 GP.
Bremsen und Sicherheit im Alltag
Im Vergleich ist wichtig, wie sich das Bremsverhalten im Zusammenspiel mit dem Fahrwerk anfühlt. Die XSR 900 GP punktet häufig mit einem Gefühl von Kontrolle: Das Motorrad lässt sich gut dosieren, was im Stadtverkehr und auf Landstraßen hilft. Gerade wenn Verkehrssituationen unvorhersehbar sind, ist eine gut ansprechende Bremse ein echter Komfortfaktor.
Die R7 zeigt ihre Stärken eher im sportlichen Kontext. Beim zügigen Fahren und bei häufigen Brems- und Beschleunigungsphasen wirkt das Setup oft sehr „performance-orientiert“. Das kann ein Vorteil sein, wenn die Fahrt bewusst dynamisch geplant ist. Wer dagegen überwiegend entspannt unterwegs ist, wird die R7 zwar ebenfalls sicher bewegen können, aber die sportliche Auslegung wird stärker als „Fahrstil“ wahrgenommen.
Ergonomie und Alltag: Wie gut passen die Bikes in den Alltag?
Ergonomie entscheidet darüber, wie lange man sich wohlfühlt – und wie schnell man sich auf ein Motorrad „eingroovt“. Die XSR 900 GP wirkt häufig wie ein Motorrad, das man auch über längere Zeit gerne fährt: Die Sitzposition und die Art, wie das Motorrad sich bewegt, unterstützen ein flüssiges Fahren. Das macht sie interessant für Pendler, Wochenendtouren und alle, die nicht nur Kurven, sondern auch Strecke mögen.
Die R7 ist oft dann besonders passend, wenn kurze Wege, häufige Richtungswechsel und sportliche Fahrten im Vordergrund stehen. Die kompakte Anmutung und das direkte Fahrgefühl machen sie attraktiv für Fahrer, die gerne „lebendig“ unterwegs sind. Für sehr lange Touren kann das sportlichere Gefühl je nach Körpergröße und Fahrstil mehr Aufmerksamkeit erfordern.
Stärken und Schwächen im direkten Vergleich
Yamaha XSR 900 GP – Stärken
- Durchzug und Souveränität: erleichtert zügiges Fahren ohne ständiges Nachregeln.
- Berechenbares Handling: unterstützt eine ruhige Linie bei höherem Tempo.
- Allround-Charakter: eignet sich gut für Stadt, Landstraße und längere Touren.
Yamaha XSR 900 GP – Schwächen
- Weniger „leichtfüßig“ als die R7: Wer maximale Agilität sucht, könnte die R7 bevorzugen.
- Sportlicher Anspruch ist vorhanden, aber der Fokus liegt stärker auf flüssigem Vorankommen als auf maximalem Kurven-Impuls.
Yamaha R7 – Stärken
- Agilität und Direktheit: macht Kurvenfahrten besonders lebendig.
- Drehfreude: unterstützt sportliche Beschleunigungsphasen und dynamisches Fahren.
- Kurvenfokus: fühlt sich in dynamischen Szenarien sehr „richtig“ an.
Yamaha R7 – Schwächen
- Sportliches Setup spürbarer: im entspannten Cruisen kann das weniger „weich“ wirken.
- Fahrstilabhängig: wer selten dynamisch fährt, nutzt das Potenzial möglicherweise nicht vollständig aus.
Für wen lohnt sich welcher Vergleichsgewinner?
Der Vergleich zeigt: Es gibt keinen eindeutigen Sieger für alle. Die XSR 900 GP ist besonders stark, wenn ein Motorrad gesucht wird, das komfortabel, souverän und zugleich sportlich wirkt – ohne dass man ständig aktiv eingreifen muss. Sie passt gut zu Fahrern, die gerne zügig unterwegs sind, aber auch Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket für Alltag und Touren legen.
Die R7 ist dagegen die bessere Wahl, wenn Agilität, Direktheit und sportliche Dynamik im Vordergrund stehen. Wer Kurven liebt, gerne schnell die Linie wechselt und das Motorrad als „Werkzeug“ für dynamische Fahrten nutzt, wird die R7 besonders überzeugend finden.
Fazit:
Die Yamaha XSR 900 GP ist die richtige Wahl für alle, die ein Motorrad mit Retro-Charme und souveränem Fahrgefühl suchen: viel Durchzug, berechenbares Handling und ein Charakter, der sowohl im Alltag als auch auf längeren Strecken überzeugt. Wer gerne flüssig fährt und dabei sportlich unterwegs sein möchte, findet hier ein stimmiges Gesamtpaket.
Die Yamaha R7 spielt ihre Stärken dort aus, wo es kurvig, dynamisch und impulsstark wird: sehr agiles Handling, sportliches Ansprechverhalten und ein Fahrgefühl, das zu zügiger Fahrweise einlädt. Für Fahrer, die Kurven aktiv angehen und das Motorrad gerne „arbeiten“ lassen, ist die R7 oft die passendere Entscheidung.
Kurz gesagt: XSR 900 GP für Souveränität und Allround-Spaß, R7 für maximale Wendigkeit und sportliche Dynamik.